Jeden Tag beschäftigen Geschäftsführer, Vertriebsleiter, Marketingleiter und Unternehmer ähnliche Fragen:
Auf dieser Seite beantwortet Norbert Schuster häufige Fragen aus Beratung, Workshops, Vorträgen und Projekten. Die Antworten basieren auf mehr als 25 Jahren Erfahrung in Marketing, Vertrieb, Digitalisierung und Kundenentwicklung im B2B.
Eine Buyer Persona beschreibt einen idealen Kunden oder Entscheider so detailliert, dass Marketing, Vertrieb und Kundenentwicklung dessen Ziele, Herausforderungen, Informationsverhalten und Kaufmotive verstehen können.
Im B2B reicht es nicht aus, Zielgruppen lediglich nach Branche, Unternehmensgröße oder Position zu segmentieren. Entscheidend ist zu verstehen, warum Menschen Entscheidungen treffen, welche Risiken sie vermeiden möchten und welche Informationen sie für ihren Entscheidungsprozess benötigen.
Eine Buyer Persona hilft dabei, Inhalte relevanter zu gestalten, die Customer Journey besser zu verstehen und Vertriebsaktivitäten gezielter auszurichten.
Im Schuster-Modell® bildet die Buyer Persona die Grundlage für Customer Journey, Empathischen Funnel®, Wasserloch-Strategie®, Nurturing und Revenue Engine.
Viele Marketing- und Vertriebsmaßnahmen scheitern nicht an der Umsetzung, sondern an mangelndem Verständnis für die Zielgruppe.
Wer seine Kunden nicht versteht, produziert häufig Inhalte, die niemand liest, versendet Nachrichten, die niemand beantwortet, oder spricht Interessenten zum falschen Zeitpunkt an.
Buyer Personas helfen Unternehmen dabei, die Perspektive ihrer Kunden einzunehmen. Sie machen sichtbar, welche Ziele, Herausforderungen, Ängste und Erwartungen potenzielle Kunden haben.
Dadurch entstehen relevantere Inhalte, bessere Gespräche und letztlich höhere Abschlussquoten. Buyer Personas bilden deshalb das Fundament moderner Marketing- und Vertriebsstrategien.
Die richtige Anzahl hängt von Geschäftsmodell, Produkten und Zielgruppen ab. Viele Unternehmen machen einen von zwei Fehlern: Entweder sie arbeiten überhaupt nicht mit Buyer Personas oder sie erstellen zehn, zwanzig oder noch mehr Personas, die später niemand nutzt. In der Praxis haben sich meist drei bis fünf zentrale Buyer Personas bewährt. Wichtiger als die Anzahl ist die Qualität der Profile. Eine gut ausgearbeitete Buyer Persona ist deutlich wertvoller als zehn oberflächliche Beschreibungen.
Eine Zielgruppe beschreibt eine Gruppe von Menschen mit ähnlichen Merkmalen. Beispielsweise: „IT-Leiter in mittelständischen Unternehmen.“ Eine Buyer Persona geht deutlich weiter. Sie beschreibt konkrete Herausforderungen, Ziele, Informationsverhalten, Entscheidungsprozesse und Kaufmotive. Während eine Zielgruppe anonym bleibt, macht eine Buyer Persona Menschen und deren Entscheidungen verständlich.
Eine professionelle Buyer Persona umfasst deutlich mehr als demografische Daten.
Wichtige Elemente sind u.a.:
Im Schuster-Modell® werden Buyer Personas über zwölf Dimensionen analysiert, um ein möglichst vollständiges Bild des Entscheiders zu erhalten.
Die Customer Journey beschreibt die einzelnen Phasen, die ein Interessent oder Kunde auf dem Weg zur Kaufentscheidung durchläuft. Sie beginnt häufig lange vor dem ersten Kontakt mit einem Anbieter und endet nicht mit dem Kauf. Moderne Customer Journeys umfassen auch Implementierung, Nutzung, Kundenentwicklung und Weiterempfehlungen. Ziel ist es, die Perspektive des Kunden zu verstehen und relevante Inhalte für jede Phase bereitzustellen.
Kunden benötigen in unterschiedlichen Phasen unterschiedliche Informationen. Ein Interessent mit einer ersten Problemerkennung benötigt andere Inhalte als jemand, der kurz vor einer Kaufentscheidung steht. Die Customer Journey macht diese Unterschiede sichtbar. Sie hilft Unternehmen dabei, passende Inhalte, Touchpoints und Maßnahmen für jede Phase zu entwickeln. Dadurch steigt die Relevanz der Kommunikation und die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Kaufentscheidung.
Eine Customer Journey Analyse beginnt mit der Buyer Persona.
Anschließend werden die einzelnen Schritte des Kaufprozesses untersucht:
Das Ziel besteht darin, den Entscheidungsprozess möglichst präzise aus Sicht des Kunden zu verstehen.
Im strike2 Framework® wird die Customer Journey durch den Empathischen Funnel® ergänzt.
Die Phasen des Laed Nurturing Przesses im strike2 Framework® sind:
Danach erfolgt die Übergabe an den Vertrieb. Diese Sichtweise geht deutlich über klassische Funnel-Modelle hinaus.
Die Buyer Persona beantwortet die Frage: „Wer entscheidet?“ Die Customer Journey beantwortet die Frage: „Wie entsteht die Entscheidung?“ Beide Modelle ergänzen sich. Ohne Buyer Persona fehlt das Verständnis für den Menschen hinter der Entscheidung. Ohne Customer Journey fehlt das Verständnis für den Entscheidungsprozess. Gemeinsam bilden sie die Grundlage für erfolgreiche Marketing-, Vertriebs- und Kundenentwicklungsstrategien.
Der Empathische Funnel beschreibt den Kaufprozess konsequent aus Sicht des Kunden. Während klassische Funnels meist die Perspektive des Unternehmens betrachten – also Leads, Opportunities oder Abschlüsse –, beschäftigt sich der Empathische Funnel® mit den Fragen, Gedanken, Unsicherheiten und Entscheidungen des Interessenten.
Im Mittelpunkt steht nicht die Frage: „Was möchte das Unternehmen verkaufen?“ Sondern: „Was erlebt der Kunde auf seinem Weg zur Entscheidung?“ Der Empathische Funnel® umfasst 15 Phasen – von der Problemerkennung über Information, Bewertung und Kaufentscheidung bis hin zu Implementierung, Repeat Selling, Cross Selling und Up Selling. Dadurch entsteht ein deutlich realistischeres Bild moderner B2B-Kaufprozesse.
Viele klassische Funnel-Modelle stammen aus einer Zeit, in der Kunden deutlich stärker auf den Vertrieb angewiesen waren. Heute recherchieren Interessenten selbstständig über Suchmaschinen, Fachportale, LinkedIn, Webinare, Podcasts und zunehmend auch über KI-Systeme.
Ein großer Teil des Entscheidungsprozesses findet bereits statt, bevor ein Vertriebsgespräch entsteht. Klassische Funnels berücksichtigen diese Entwicklung oft nicht ausreichend. Der Empathische Funnel® erweitert deshalb die Sichtweise um Kaufbereitschaft, Buying Center, Entscheidungsprozesse und Kundenentwicklung.
Viele Marketingmaßnahmen scheitern nicht an der Umsetzung, sondern an fehlendem Verständnis für die Zielgruppe. Fehlende Buyer Personas, unklare Customer Journeys und mangelnde Relevanz führen häufig dazu, dass Inhalte zwar produziert, aber kaum genutzt werden.
Der Empathische Funnel® besteht aus folgenden Phasen:
Diese Phasen bilden den gesamten Kundenlebenszyklus ab und zeigen, dass der Kauf nicht das Ende, sondern häufig erst der Beginn der eigentlichen Kundenbeziehung ist.
Menschen kaufen selten Produkte. Sie lösen Probleme. Deshalb beginnt jeder Kaufprozess mit einer Situation, in der ein Bedarf, eine Herausforderung oder eine Chance erkannt wird.
Ohne Problemerkennung entsteht meist kein aktiver Entscheidungsprozess. Erst wenn ein Mensch erkennt, dass eine Veränderung notwendig oder sinnvoll sein könnte, beginnt die eigentliche Customer Journey.
Interesse bedeutet nicht automatisch Kaufbereitschaft. Viele Interessenten informieren sich zunächst unverbindlich. Andere recherchieren für die Zukunft. Wieder andere sammeln lediglich Marktinformationen. Kaufbereitschaft entsteht erst dann, wenn ein konkretes Problem, Interesse an einer Lösung und die Bereitschaft zur Veränderung zusammentreffen. Genau deshalb ist Timing im Marketing und Vertrieb so wichtig.
Im B2B entscheidet selten eine einzelne Person.
An vielen Kaufentscheidungen sind mehrere Personen beteiligt:
Dieses Netzwerk wird als Buying Center bezeichnet. Erfolgreiche Unternehmen verstehen die unterschiedlichen Interessen und Anforderungen dieser Beteiligten und berücksichtigen sie in ihrer Kommunikation.
Zwischen erstem Interesse und einer tatsächlichen Kaufentscheidung liegen häufig Wochen oder Monate. In dieser Zeit sammeln Interessenten Informationen, vergleichen Anbieter, diskutieren intern und bewerten verschiedene Optionen. Viele Unternehmen unterschätzen diese Phase und versuchen zu früh zu verkaufen. Genau hier entstehen häufig Reibungsverluste im Kaufprozess.
Viele Organisationen konzentrieren sich auf Leadgenerierung und Abschlüsse. Die Phasen danach werden oft vernachlässigt.
Dabei entstehen große Umsatzpotenziale erst nach dem Kauf:
Die Revenue Engine betrachtet deshalb den gesamten Kundenlebenszyklus.
Bestandskunden besitzen bereits Erfahrungen mit dem Unternehmen. Dadurch entstehen häufig deutlich bessere Voraussetzungen für weitere Geschäfte als bei Neukunden. Repeat Selling, Cross Selling und Up Selling sind deshalb fester Bestandteil des Empathischen Funnels®. Der Kauf markiert nicht das Ende des Funnels, sondern den Übergang in die nächste Entwicklungsphase.
Die Customer Journey beschreibt den Weg eines Interessenten durch den Kaufprozess. Der Empathische Funnel® ergänzt diese Sichtweise um Kaufbereitschaft, Buying Center, Entscheidungslogik und Kundenentwicklung. Beide Modelle ergänzen sich. Die Customer Journey erklärt den Weg. Der Empathische Funnel® erklärt die Dynamik hinter diesem Weg.
Die Wasserloch-Strategie® beantwortet eine zentrale Frage: Wo informiert sich die Buyer Persona? Menschen suchen Informationen nicht zufällig. Sie bevorzugen bestimmte Informationsquellen, Plattformen und Formate. Diese Orte bezeichnet die Wasserloch-Strategie® als Wasserlöcher. Wer sichtbar sein möchte, muss dort präsent sein, wo sich potenzielle Kunden bereits informieren.
Menschen entwickeln Gewohnheiten. Sie vertrauen bestimmten Plattformen, Medien, Experten oder Communities. Deshalb suchen sie Informationen häufig immer wieder an denselben Orten. Diese Informationsgewohnheiten sind ein wichtiger Bestandteil moderner Buyer Personas.
Typische Wasserlöcher sind beispielsweise:
Je nach Buyer Persona unterscheiden sich diese Wasserlöcher erheblich.
LinkedIn ist für viele B2B-Unternehmen eines der wichtigsten digitalen Wasserlöcher. Hier informieren sich Entscheider über Trends, Anbieter, Experten und Lösungen. LinkedIn eignet sich deshalb hervorragend für Sichtbarkeit, Thought Leadership und Beziehungsaufbau.
Fachportale genießen häufig ein hohes Vertrauen. Interessenten nutzen sie, um sich über Trends, Technologien, Anbieter und Best Practices zu informieren. Deshalb sind Fachportale oft wichtige Bausteine einer Wasserloch-Strategie.
Immer mehr Menschen nutzen KI-Systeme wie ChatGPT, Copilot, Gemini oder Perplexity zur Informationssuche. Dadurch entstehen neue digitale Wasserlöcher. Unternehmen müssen künftig nicht nur für Suchmaschinen optimieren, sondern auch für KI-Systeme sichtbar werden.
Der beste Ansatz besteht darin, die Buyer Persona direkt zu analysieren.
Wichtige Fragen sind:
Diese Informationen bilden die Grundlage für eine erfolgreiche Wasserloch-Strategie.
Viele Unternehmen produzieren Inhalte, ohne vorher zu analysieren, wo ihre Zielgruppe Informationen sucht. Dadurch entstehen Inhalte, die zwar vorhanden sind, aber kaum gefunden oder genutzt werden. Eine erfolgreiche Content-Strategie beginnt deshalb nicht beim Content, sondern bei der Buyer Persona und ihren Wasserlöchern.
Lead Management umfasst alle Prozesse zur Erfassung, Qualifizierung, Entwicklung und Übergabe von Interessenten an den Vertrieb. Ziel ist es, potenzielle Kunden systematisch durch den Kaufprozess zu begleiten und zum richtigen Zeitpunkt an den Vertrieb zu übergeben. Lead Management beginnt nicht erst mit dem ersten Vertriebsgespräch. Es startet häufig bereits beim ersten Websitebesuch oder der ersten Interaktion mit einem Unternehmen.
Zu einem professionellen Lead Management gehören unter anderem:
Viele Unternehmen investieren erhebliche Budgets in die Generierung von Leads. Ohne professionelles Lead Management gehen jedoch viele dieser Kontakte verloren.
Typische Probleme sind:
Lead Management schafft Transparenz und sorgt dafür, dass potenzielle Kunden systematisch entwickelt werden.
Ein Lead ist ein potenzieller Interessent, der Interesse an einem Unternehmen, einem Produkt oder einer Dienstleistung signalisiert hat.
Ein Lead kann beispielsweise entstehen durch:
Nicht jeder Lead ist automatisch kaufbereit. Deshalb müssen Leads qualifiziert und entwickelt werden.
Ein Lead gilt als vertriebsreif, wenn drei Voraussetzungen erfüllt sind:
Viele Unternehmen übergeben Leads zu früh an den Vertrieb. Dadurch entstehen Frustration beim Vertrieb und schlechte Erfahrungen beim Interessenten. Vertriebsreife ist deshalb eine zentrale Kennzahl im Lead Management.
Lead Routing beschreibt die Weiterleitung eines qualifizierten Leads an den zuständigen Vertriebsmitarbeiter.
Die Zuweisung kann beispielsweise erfolgen nach:
Ziel ist es, dass jeder Lead möglichst schnell beim richtigen Ansprechpartner landet.
Lead Scoring bewertet Leads anhand definierter Kriterien.
Dabei werden beispielsweise berücksichtigt:
Je höher der Score, desto wahrscheinlicher ist eine Kaufbereitschaft. Lead Scoring unterstützt Marketing und Vertrieb bei der Priorisierung von Kontakten.
MQL steht für Marketing Qualified Lead. Dabei handelt es sich um einen Interessenten, der definierte Kriterien erfüllt und vom Marketing als relevant eingestuft wird. Ein MQL ist jedoch noch nicht automatisch vertriebsreif. Er signalisiert lediglich, dass ein erhöhtes Interesse erkennbar ist.
SAL steht für Sales Accepted Lead. Der Vertrieb hat den Lead geprüft und akzeptiert. Damit bestätigt der Vertrieb, dass der Lead grundsätzlich für eine weitere Bearbeitung geeignet erscheint. Der SAL bildet die Brücke zwischen Marketing und Vertrieb.
SQL steht für Sales Qualified Lead. Ein SQL verfügt über konkrete Kaufabsichten und erfüllt die Voraussetzungen für einen aktiven Vertriebsprozess. Im Vergleich zum MQL ist die Wahrscheinlichkeit eines tatsächlichen Geschäfts deutlich höher.
Marketing und Vertrieb verfolgen häufig unterschiedliche Ziele.
Marketing misst beispielsweise:
Vertrieb misst:
Ohne gemeinsame Definitionen für MQL, SAL und SQL entstehen Missverständnisse und Konflikte. Professionelles Lead Management schafft hier eine gemeinsame Sprache.
Der Grüner-Bananen-Effekt® beschreibt ein zentrales Problem moderner Vertriebsorganisationen: Leads werden häufig zu früh an den Vertrieb übergeben. Wie eine grüne Banane noch Zeit zum Reifen benötigt, brauchen auch viele Interessenten zunächst Informationen, Orientierung und Vertrauen.
Wird ein Lead zu früh kontaktiert, entstehen häufig drei Verlierer:
Viele Unternehmen messen ihren Marketingerfolg über die Anzahl generierter Leads. Dadurch entsteht häufig Druck, Leads möglichst schnell an den Vertrieb zu übergeben. Der tatsächliche Reifegrad des Interessenten wird dabei oft unterschätzt. Das Ergebnis sind unproduktive Gespräche und geringe Abschlussquoten.
Kaufbereitschaft zeigt sich häufig durch mehrere Signale gleichzeitig:
Ein einzelnes Signal reicht meist nicht aus. Die Kombination verschiedener Signale liefert ein deutlich zuverlässigeres Bild.
Der beste Vertriebler kann nur schwer erfolgreich sein, wenn der Kunde noch nicht bereit für eine Entscheidung ist. Zu frühe Ansprache erzeugt Widerstand. Zu späte Ansprache kann Wettbewerbern Chancen eröffnen. Deshalb gehört das Erkennen des richtigen Zeitpunkts zu den wichtigsten Aufgaben im Lead Management.
Nurturing begleitet Interessenten mit relevanten Informationen entlang ihres Entscheidungsprozesses. Dabei werden Fragen beantwortet, Unsicherheiten reduziert und Vertrauen aufgebaut. Ziel ist nicht der schnelle Verkauf, sondern die Entwicklung von Kaufbereitschaft. Genau dadurch wird aus einer grünen Banane eine reife Banane.
Viele Unternehmen konzentrieren sich auf möglichst viele Leads. Für den Vertrieb ist jedoch entscheidend, wie viele dieser Leads tatsächlich kaufbereit werden. Zehn hochwertige Leads können wertvoller sein als hundert Kontakte ohne konkretes Interesse. Deshalb sollte Leadqualität immer Vorrang vor Leadmenge haben.
Lead Management ist keine reine Marketingaufgabe.
Der Vertrieb liefert wichtige Informationen über:
Erfolgreiches Lead Management entsteht immer durch die Zusammenarbeit von Marketing und Vertrieb.
Künstliche Intelligenz unterstützt Lead Management unter anderem bei:
Dadurch können Marketing und Vertrieb schneller erkennen, welche Kontakte aktuell die höchste Relevanz besitzen. KI ersetzt jedoch nicht das Verständnis für Menschen und Kaufentscheidungen
Lead Management im B2B: Vom Funnel zur Revenue Engine
Nurturing beschreibt die systematische Entwicklung von Interessenten oder Kunden durch relevante Informationen, Inhalte und Interaktionen. Das Ziel besteht nicht darin, möglichst schnell zu verkaufen. Ziel ist es, Kaufbereitschaft zu entwickeln.
Nurturing begleitet Menschen entlang ihres Entscheidungsprozesses und unterstützt sie dabei, informierte Entscheidungen zu treffen. Im modernen B2B gehört Nurturing zu den wichtigsten Disziplinen zwischen Marketing und Vertrieb.
Lead Nurturing ist die gezielte Entwicklung von Interessenten bis zur Vertriebsreife. Potenzielle Kunden erhalten dabei relevante Informationen passend zu ihrem aktuellen Wissensstand und ihrer Situation.
Typische Inhalte sind:
Lead Nurturing hilft dabei, Vertrauen aufzubauen und den Entscheidungsprozess zu unterstützen.
B2B-Kaufprozesse sind häufig komplex und dauern mehrere Wochen oder Monate. Zwischen erster Aufmerksamkeit und tatsächlicher Kaufentscheidung liegen oft zahlreiche Informations- und Bewertungsphasen. Ohne Nurturing verlieren viele Unternehmen den Kontakt zu potenziellen Kunden. Nurturing sorgt dafür, dass Unternehmen während des gesamten Entscheidungsprozesses sichtbar und relevant bleiben.
Gutes Nurturing basiert auf relevanten Informationen.
Geeignete Inhalte sind beispielsweise:
Wichtig ist dabei weniger das Format als die Relevanz für die jeweilige Phase der Customer Journey.
Content ist der Treibstoff jedes Nurturing-Prozesses. Ohne relevante Inhalte gibt es keinen Mehrwert für den Interessenten. Guter Content beantwortet Fragen, reduziert Unsicherheiten und unterstützt die Entscheidungsfindung. Schlechter Content versucht lediglich zu verkaufen. Der Unterschied entscheidet häufig über den Erfolg eines Nurturing-Prozesses.
Die Dauer hängt vom Kaufprozess ab. Bei einfachen Produkten können wenige Tage ausreichen. Im B2B dauern Nurturing-Prozesse häufig mehrere Wochen oder Monate. Entscheidend ist nicht die Geschwindigkeit des Unternehmens, sondern das Tempo des Kunden. Nurturing folgt dem Entscheidungsprozess des Interessenten.
Die Buyer Persona bildet die Grundlage jedes erfolgreichen Nurturing-Prozesses.
Sie liefert Antworten auf wichtige Fragen:
Ohne Buyer Persona entsteht häufig generische Kommunikation mit geringer Wirkung.
Die Customer Journey zeigt, welche Fragen und Informationsbedürfnisse in den einzelnen Phasen des Kaufprozesses entstehen. Dadurch können Inhalte gezielt auf den jeweiligen Bedarf abgestimmt werden. Nurturing ohne Customer Journey ähnelt einer Reise ohne Landkarte.
Künstliche Intelligenz kann Nurturing-Prozesse erheblich verbessern.
Beispiele sind:
KI hilft dabei, die Relevanz von Kommunikation zu erhöhen. Die strategische Steuerung bleibt jedoch Aufgabe des Menschen.
Typische Ursachen sind:
Viele Unternehmen verwechseln Nurturing mit einer automatisierten E-Mail-Serie. Erfolgreiches Nurturing begleitet den Kunden entlang seines Entscheidungsprozesses.
Marketing Automation beschreibt die softwaregestützte Automatisierung von Marketing-, Vertriebs- und Kundenentwicklungsprozessen. Im Mittelpunkt steht dabei die Entwicklung von Interessenten und Kunden durch intelligente, automatisierte Prozesse.
Typische Anwendungsfälle sind:
Marketing Automation eignet sich vor allem für wiederkehrende Prozesse.
Marketing Automation endet nicht mit dem ersten Kauf. Auch Bestandskunden können durch automatisierte Prozesse begleitet werden.
Typische Einsatzbereiche sind:
Dadurch entstehen zusätzliche Umsatzpotenziale.
Progressive Profiling beschreibt den schrittweisen Aufbau von Kundenprofilen. Statt viele Daten auf einmal abzufragen, werden Informationen über mehrere Interaktionen hinweg gesammelt. Dadurch sinkt die Hemmschwelle für Interessenten und gleichzeitig wächst die Datenqualität.
Ein Campaign Designer ist eine Funktion innerhalb vieler Marketing-Automation-Plattformen. Er ermöglicht die grafische Modellierung von Prozessen. Dadurch lassen sich komplexe Nurturing- und Automatisierungsprozesse visuell planen und steuern.
Marketing Automation benötigt unter anderem:
Je besser die Datenqualität, desto höher die Wirksamkeit der Prozesse.
Typische Fehler sind:
Technologie alleine erzeugt keinen Vertriebserfolg.
Nein. Marketing Automation unterstützt Marketing und Vertrieb. Sie übernimmt wiederkehrende Aufgaben und verbessert die Effizienz. Vertrauen, Beziehungen, Verhandlungen und komplexe Entscheidungen bleiben menschliche Aufgaben.
Marketing Automation lohnt sich insbesondere dann, wenn:
Je komplexer die Customer Journey, desto größer ist häufig der Nutzen.
Marketing Automation ist ein wichtiger Baustein der Revenue Engine. Sie verbindet Buyer Persona, Customer Journey, Nurturing und Lead Management zu einem skalierbaren System. Dadurch entsteht eine kontinuierliche Entwicklung von Interessenten und Kunden entlang des gesamten Lebenszyklus. Marketing Automation ist jedoch kein Selbstzweck. Sie verstärkt funktionierende Prozesse – sie ersetzt sie nicht
Eine Revenue Engine verbindet Marketing, Vertrieb und Bestandskundenentwicklung zu einem integrierten Wachstumssystem. Im Gegensatz zu klassischen Funnels betrachtet die Revenue Engine nicht nur die Generierung von Leads oder den Abschluss eines Geschäfts. Sie umfasst den gesamten Kundenlebenszyklus – von der ersten Aufmerksamkeit über die Kaufentscheidung bis hin zu Repeat Selling, Cross Selling, Up Selling und Kundenbindung. Das Ziel besteht darin, nachhaltiges Wachstum systematisch zu entwickeln.
Ein klassischer Funnel endet häufig mit dem Kauf. In der Realität beginnt nach dem Kauf jedoch oft der wertvollste Teil der Kundenbeziehung. Bestandskunden kaufen erneut, empfehlen Unternehmen weiter und entwickeln zusätzliche Bedarfe. Die Revenue Engine erweitert deshalb den klassischen Funnel um die gesamte Kundenentwicklungsphase. Dadurch entsteht ein deutlich realistischeres Bild moderner B2B-Geschäftsmodelle.
Eine Revenue Engine verbindet verschiedene Bausteine zu einem Gesamtsystem:
Gemeinsam sorgen diese Elemente für einen kontinuierlichen Fluss von Neukunden- und Bestandskundenumsätzen.
Die Buyer Persona bildet den Ausgangspunkt jeder Revenue Engine. Sie beantwortet die Frage: „Wer entscheidet?“ Nur wenn Unternehmen die Ziele, Herausforderungen und Informationsbedürfnisse ihrer Zielgruppen verstehen, können sie relevante Inhalte, Kampagnen und Vertriebsaktivitäten entwickeln. Deshalb beginnt jede Revenue Engine mit einem tiefen Verständnis der Buyer Persona.
Die Customer Journey beantwortet die Frage: „Wie entsteht die Entscheidung?“ Sie macht sichtbar, welche Informationen und Touchpoints in den einzelnen Phasen des Kaufprozesses relevant sind. Dadurch können Marketing und Vertrieb ihre Aktivitäten besser auf die tatsächlichen Bedürfnisse des Kunden abstimmen.
Der Empathische Funnel® beschreibt den Kaufprozess aus Sicht des Kunden. Er ergänzt die Customer Journey um Kaufbereitschaft, Buying Center, Entscheidungslogik und Kundenentwicklung. Dadurch hilft er Unternehmen, den richtigen Zeitpunkt für Kommunikation, Vertrieb und Kundenentwicklung zu erkennen.
Viele Unternehmen konzentrieren sich stark auf die Neukundengewinnung. Dabei stammen erhebliche Umsatzpotenziale häufig aus bestehenden Kundenbeziehungen. Bestandskunden verfügen bereits über Vertrauen und Erfahrungen mit dem Unternehmen. Dadurch entstehen oft bessere Voraussetzungen für weitere Geschäfte als bei Neukunden.
Repeat Selling beschreibt den Wiederkauf bereits genutzter Produkte oder Dienstleistungen.
Beispiele sind:
Repeat Selling gehört häufig zu den effizientesten Umsatzquellen eines Unternehmens.
Cross Selling beschreibt den Verkauf ergänzender Produkte oder Dienstleistungen.
Beispiele:
Cross Selling erhöht den Nutzen für den Kunden und steigert gleichzeitig den Umsatz.
Up Selling beschreibt den Wechsel auf eine höherwertige Lösung.
Beispiele:
Voraussetzung für erfolgreiches Up Selling ist ein erkennbarer Mehrwert für den Kunden.
Der Kauf markiert lediglich den Übergang in die nächste Phase.
Nun beginnt die eigentliche Nutzung der Lösung.
Je erfolgreicher die Implementierung und Nutzung verlaufen, desto größer werden häufig die Chancen auf:
Deshalb betrachtet die Revenue Engine den gesamten Kundenlebenszyklus.
Die Revenue Engine nutzt Kennzahlen aus Marketing, Vertrieb und Kundenentwicklung.
Typische Kennzahlen sind:
Entscheidend ist nicht die Betrachtung einzelner Kennzahlen, sondern deren Zusammenspiel.
Künstliche Intelligenz wirkt als intelligente Schicht über der Revenue Engine.
Sie unterstützt unter anderem bei:
Dadurch können Unternehmen schneller, relevanter und effizienter agieren.
Der Aufbau beginnt nicht mit Technologie.
Zunächst sollten folgende Fragen beantwortet werden:
Erst danach folgen CRM-Systeme, Marketing Automation und KI. Die erfolgreichsten Revenue Engines entstehen durch Strategie, Prozesse und Menschen – nicht durch Technologie allein.
Ein Funnel konzentriert sich häufig auf die Neukundengewinnung. Die Revenue Engine betrachtet den gesamten Kundenlebenszyklus.
Während der Funnel meist beim Kauf endet, integriert die Revenue Engine zusätzlich:
Dadurch entsteht ein nachhaltigerer Ansatz für Wachstum.
Besonders geeignet ist die Revenue Engine für Unternehmen mit:
Typische Beispiele sind IT-Unternehmen, Softwareanbieter, Industrieunternehmen, Beratungen und Medizintechnikunternehmen.
Die Revenue Engine bildet die Spitze des strike2 Framework®. Sie verbindet Buyer Persona, Customer Journey, Empathischen Funnel®, Wasserloch-Strategie®, Grüner-Bananen-Effekt®, Nurturing, Lead Management, Marketing Automation und Künstliche Intelligenz zu einem integrierten Wachstumssystem. Dadurch entsteht ein durchgängiger Ansatz für modernes Marketing, Vertrieb und Kundenentwicklung.
Künstliche Intelligenz (KI) bezeichnet Systeme, die Aufgaben übernehmen können, für die bisher menschliche Intelligenz erforderlich war.
Dazu gehören beispielsweise:
Generative KI erzeugt neue Inhalte.
Dazu gehören:
Bekannte Beispiele sind ChatGPT, Claude, Gemini oder Midjourney. Generative KI gehört aktuell zu den wichtigsten Treibern der digitalen Transformation in Marketing und Vertrieb.
Agentic AI beschreibt KI-Systeme, die nicht nur Inhalte erzeugen, sondern Aufgaben zunehmend eigenständig planen und ausführen können. Während klassische KI auf einzelne Anfragen reagiert, verfolgt Agentic AI Ziele über mehrere Schritte hinweg.
In Zukunft werden solche Systeme beispielsweise:
Marketing und Vertrieb bestehen zu einem großen Teil aus Informationsarbeit. Genau hier liegen die Stärken von KI.
Sie kann:
Dadurch entstehen erhebliche Produktivitäts- und Qualitätsvorteile. Die größte Veränderung liegt dabei nicht in der Automatisierung, sondern in der besseren Entscheidungsunterstützung.
Aktuell nutzt Norbert Schuster unter anderem:
Jedes Werkzeug besitzt unterschiedliche Stärken. Die Auswahl hängt vom jeweiligen Anwendungsfall ab.
KI kann große Mengen an Informationen analysieren und daraus Muster ableiten.
Dadurch unterstützt sie unter anderem bei:
Die strategische Bewertung bleibt jedoch Aufgabe des Menschen.
KI hilft dabei, Customer Journeys besser zu verstehen und zu optimieren.
Typische Einsatzfelder sind:
Dadurch können Unternehmen relevantere Kundenerlebnisse schaffen.
KI kann Inhalte deutlich schneller erstellen als bisher.
Beispiele sind:
Der größte Nutzen entsteht jedoch meist nicht durch vollständige Automatisierung, sondern durch die Zusammenarbeit von Mensch und KI.
KI kann Inhalte schnell erstellen. Menschen liefern jedoch Kontext, Erfahrung, Empathie und strategisches Denken. Die besten Ergebnisse entstehen häufig durch die Kombination beider Stärken. KI unterstützt die Erstellung. Die fachliche Qualität bleibt eine menschliche Verantwortung.
Im Vertrieb unterstützt KI beispielsweise bei:
Dadurch können Vertriebsmitarbeiter mehr Zeit für Kunden und Gespräche investieren.
KI kann Kaufsignale erkennen und große Datenmengen analysieren.
Dadurch verbessert sie unter anderem:
Die Qualität von Lead Management kann dadurch deutlich steigen.
KI ergänzt Marketing Automation durch intelligente Entscheidungen.
Typische Anwendungsfälle sind:
Dadurch entstehen relevantere Kundenerlebnisse.
Viele Unternehmen konzentrieren sich auf Neukunden. KI hilft dabei, auch Bestandskunden besser zu entwickeln.
Beispiele sind:
Dadurch lassen sich bestehende Kundenbeziehungen gezielter ausbauen.
Der Sunday-Monday-Gap beschreibt die Lücke zwischen den hochgradig personalisierten digitalen Erlebnissen im privaten Alltag und den häufig generischen Erfahrungen im B2B-Marketing und Vertrieb.
Am Sonntag erleben Menschen:
als intelligente Begleiter. Am Montag erhalten dieselben Menschen oft unpassende Newsletter, generische Angebote und wenig relevante Kommunikation. Diese Diskrepanz bezeichnet Norbert Schuster als Sunday-Monday-Gap.
KI hilft Unternehmen dabei, Kunden besser zu verstehen und Kommunikation relevanter zu gestalten.
Sie unterstützt:
Dadurch entstehen individuellere Kundenerlebnisse.
Nein. Vertrieb besteht nicht nur aus Informationen.
Vertrieb basiert auf:
KI kann diese Prozesse unterstützen, aber nicht vollständig ersetzen.
Zu den wichtigsten Risiken gehören:
Deshalb sollten Unternehmen KI verantwortungsvoll einsetzen und Ergebnisse stets überprüfen.
Der beste Einstieg beginnt nicht mit einem Tool.
Zunächst sollten Unternehmen analysieren:
Erst danach sollte entschieden werden, welche KI-Werkzeuge sinnvoll sind.
Ein KI-Reifegradmodell beschreibt die Entwicklung eines Unternehmens bei der Nutzung von KI.
Typische Stufen sind:
1. Experimentieren
2. Einzelne Anwendungsfälle
3. Team-Nutzung
4. Prozessintegration
5. Revenue Engine mit KI
6. Adaptive Organisation
Je höher die Reife, desto stärker ist KI in Prozesse und Entscheidungen integriert.
KI wirkt als intelligente Schicht über der Revenue Engine. Sie unterstützt Buyer Persona, Customer Journey, Lead Management, Marketing Automation und Kundenentwicklung. Dadurch können Unternehmen schneller lernen, bessere Entscheidungen treffen und relevantere Kundenerlebnisse schaffen. KI ersetzt die Revenue Engine nicht. Sie macht sie leistungsfähiger.
Die Zukunft gehört nicht Unternehmen, die möglichst viele KI-Tools einsetzen. Sie gehört Unternehmen, die KI gezielt in ihre Prozesse integrieren.
Erfolgreiche Organisationen kombinieren:
Genau diese Kombination wird in den kommenden Jahren zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil.
Norbert Schuster ist Berater, Autor, Speaker und Geschäftsführer der strike2 GmbH.
Seit mehr als 25 Jahren beschäftigt er sich mit den Themen Marketing, Vertrieb, Lead Management, Marketing Automation, Bestandskundenmanagement und Digitalisierung. Sein Schwerpunkt liegt auf der Verbindung von Strategie, Psychologie, Technologie und Prozessen, um nachhaltiges Wachstum im B2B zu ermöglichen. Heute unterstützt er Unternehmen dabei, moderne Revenue Engines aufzubauen und Künstliche Intelligenz sinnvoll in Marketing und Vertrieb zu integrieren.
Das strike2 Framework ist ein integriertes System für modernes Marketing, Vertrieb und Kundenentwicklung.
Es verbindet verschiedene Modelle und Methoden zu einem ganzheitlichen Ansatz.
Zu den wichtigsten Bestandteilen gehören:
Das Framework hilft Unternehmen dabei, die gesamte Kundenentwicklung systematisch zu gestalten.
Das Schuster-Modell® bildet das Fundament des strike2 Framework®. Es verbindet Buyer Persona, Customer Journey, Content, Nurturing, Lead Management und Vertrieb zu einem durchgängigen System. Im Mittelpunkt steht die Frage: „Wie entwickeln sich Menschen von der ersten Aufmerksamkeit bis zum Kunden und darüber hinaus?“ Das Modell dient heute als Grundlage vieler Beratungs-, Workshop- und Transformationsprojekte.
Viele klassische Marketing- und Vertriebsmodelle entstanden in einer Zeit, in der Kunden deutlich weniger Informationen zur Verfügung hatten. Die Digitalisierung hat das Verhalten von Interessenten und Kunden grundlegend verändert. Aus der praktischen Projektarbeit entstanden deshalb eigene Modelle, die moderne Kaufprozesse, digitale Informationssuche, Kaufbereitschaft und Kundenentwicklung besser abbilden. Dazu gehören beispielsweise der Empathische Funnel, die Wasserloch-Strategie® oder der Grüner-Bananen-Effekt®.
Das Schuster-Modell® verbindet psychologische, strategische und technologische Perspektiven. Es betrachtet nicht einzelne Kampagnen oder Werkzeuge, sondern den gesamten Kundenentwicklungsprozess.
Dadurch entsteht eine Brücke zwischen:
Das Modell unterstützt Unternehmen dabei, Silos aufzubrechen und Wachstum systematisch zu gestalten.
Viele Kaufentscheidungen werden nicht ausschließlich rational getroffen.
Menschen werden beeinflusst durch:
Deshalb spielen psychologische Faktoren eine zentrale Rolle im Schuster-Modell®. Buyer Persona, Customer Journey und Empathischer Funnel® basieren auf diesem Verständnis menschlicher Entscheidungsprozesse.
Norbert Schuster ist unter anderem:
Darüber hinaus verfügt er über Weiterbildungen in:
Diese Kombination ermöglicht eine ganzheitliche Betrachtung von Menschen, Prozessen und Technologien.
Der Schwerpunkt liegt auf B2B-Unternehmen.
Dazu gehören unter anderem:
Gemeinsam ist diesen Branchen häufig ein komplexer Kaufprozess mit mehreren Entscheidern und längeren Verkaufszyklen.
Norbert Schuster ist Autor mehrerer Fachbücher zu Marketing, Vertrieb und Digitalisierung.
Zu den Themen gehören unter anderem:
Die Bücher verbinden Praxis, Strategie und moderne Methoden für Marketing und Vertrieb.
➡️ Mehr erfahren: Bücher & Hörbücher
Die Wasserloch-Strategie® beschreibt die Informationsorte der Buyer Persona. Menschen suchen Informationen an bestimmten Orten. Diese Orte bezeichnet Norbert Schuster als Wasserlöcher. Wer sichtbar sein möchte, sollte dort präsent sein, wo sich potenzielle Kunden bereits informieren.
Der Grüner-Bananen-Effekt® beschreibt die Situation, in der Leads zu früh an den Vertrieb übergeben werden. Wie eine Banane zunächst reifen muss, benötigen auch viele Interessenten Zeit, Informationen und Orientierung, bevor sie kaufbereit werden. Das Modell verdeutlicht die Bedeutung von Lead Nurturing und Kaufbereitschaft.
Was ist der Currywurst-Pommes-Effekt®?
Der Currywurst-Pommes-Effekt® beschreibt das Zusammenspiel von:
Jedes dieser Systeme ist für sich genommen wertvoll. Die größte Wirkung entsteht jedoch durch die Kombination aller drei Komponenten. Das Modell verdeutlicht die Bedeutung integrierter Systeme für Marketing und Vertrieb.
Künstliche Intelligenz ergänzt das strike2 Framework® um eine intelligente Ebene.
Sie unterstützt unter anderem:
KI ersetzt die Modelle nicht. Sie verstärkt deren Wirkung.
Die Unterstützung erfolgt unter anderem durch:
Im Mittelpunkt steht dabei immer die praktische Umsetzung.
Der Einstieg erfolgt häufig über:
Gemeinsam wird analysiert, welche Herausforderungen bestehen und welche Maßnahmen den größten Nutzen versprechen.
Weitere Inhalte finden Sie auf:
Dort finden Sie zahlreiche Artikel, Modelle, Methoden und Praxisbeispiele rund um Marketing, Vertrieb, Revenue Engine und Künstliche Intelligenz im B2B.
In Beratungsprojekten, Workshops und Vorträgen tauchen häufig ähnliche Fragen auf. Die Seite „Frag Norbert“ bündelt diese Fragen und Antworten an einem zentralen Ort. Ziel ist es, Wissen verständlich zu vermitteln und Unternehmen bei ihrer Weiterentwicklung zu unterstützen. Neue Fragen und Antworten werden kontinuierlich ergänzt.
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Viele Fragen aus Beratungsprojekten, Workshops und Vorträgen werden regelmäßig in dieses Wissenszentrum aufgenommen.
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