Die wichtigesten Begriffe aus unserer Themenwelt erklärt

A/B Test
Definition: Testmethode mehreren Gruppen

Testmethode um z.B. zwei Varianten von zielgruppenspezifischen Ansprachen gegeneinander zu testen und so zu optimieren

B2B
Abkürzung für: Business-to-Business

B2B (Business-to-Business) bezeichnet Geschäftsbeziehungen zwischen mindestens zwei Unternehmen.

Blog
Abkürzung für: Internet-Tagebuch, Wortkreuzung aus "(World Wide) WeB" und "Log"
Buyer-Persona
Definition: „Nutzermodelle“, die Personen einer Zielgruppe charakterisieren

Personas (lat. Maske) sind „Nutzermodelle“. Sie charakterisieren, die Personen einer Zielgruppe.

Das Konzept hilft den typischen (Wunsch-)Kunden, Webseitenbesucher oder Interessenten mit Merkmalen zu beschreiben. Die Persona (Buyer-Persona) wird mit Namen, Bild, Profildaten (Alter, Position usw.) und Informationen über Verantwortlichkeit, Schmerzpunkte, Motivatoren usw. beschrieben.

Diese Beschreibung hilft, sich in die Persona zu versetzen und die eigenen Aktivitäten darauf zu optimieren. – Inhalte, Mehrwerte, Angebote, Texte, Webseite usw.

Mehr über das Persona-Konzept.

call-to-action
Definition: Handlungsaufforderung

Als “Call to Action” (CTA) wird im Marketing eine Handlungsaufforderung bezeichnet, die klar und eindeutig beschreibt wie und wo z. B. der Download eines Whitepapers initiiert werden kann.

Candidate Nurturing
Abkürzung für: Wunsch-Bewerbern mit passenden Informationen versorgen

Mit Candidate Nurturing senden Sie Ihren Wunsch-Bewerber automatisiert, individuell zum Stadium im Bewerberprozess passende Informationen zum Unternehmen und zur angebotenen Position.

Candidate Persona
Definition: Wunsch-Bewerber bzw. ideale Bewerber

Ähnlich wie man mit dem Buyer-Persona Konzept Wunschkunden bzw. ideale Interessenten prtofiliert, profiliert man mit dem Candidate Persona Konzept Wunsch-Bewerber bzw. ideale Bewerber.

Content-Marketing
Definition: Eine Methode des Online-Marketings

Content Marketing bezeichnet eine Methode des Online-Marketings, die Wunschkunden hilfreiche und relevante Inhalte und Mehrwerte anbietet.

Platziert werden die Inhalte und Mehrwerte auf der Unternehmenswebseite, dem Firmen-Blog, in Fachportalen und den Social Media Präsenzen des Unternehmens. Unternehmen können sich so als kompetenter Anbieter darzustellen und von ihrem Leistungsangebot überzeugen.

Conversion Rate
Definition: Anteil der Interessenten, die z.B. ein Produkt kaufen

Die Conversion Rate oder auch Konvertierung bezeichnet die messbare Erreichung des Ziels eine Marketing-Aktivität. Im Sinne von Inbound Marketing misst diese Zahl z. B. das Verhältnis von Webseitenbesuchern und Anzahl der Personen, die ein Webformular auf einer Landingpage ausgefüllt und abgeschickt haben.

Ego-Posting
Definition: Erkennbar am intensiven Gebrauch der Worte: "ICH", "WIR", "UNSERE"

Der Begriff "Ego-Poster" bzw. "Ego-Posting" ist eine Wortkreation von Norbert Schuster, der das Verhalten von vielen Unternehmen und Personen im Internet und in den Social Kanälen beschreibt. Leicht erkennbar am intensiven Gebrauch der Worte: "ICH", "WIR", "UNSERE" usw. und einer Auflistung von Features und Kaufaufforderungen.

Der Ego-Poster schreibt und postet nur aus der Ego-Perspektive. = Ego-Posting

Er postet nur über die eigenen Produkte, Vorzüge und Angebote ohne Bezug zu seinen Wunsch-Lesern bzw. Wunschkunden (Personas). (siehe auch Whitepaper "CSI Wunschkunde"). Abgeleitet ist der Begriff von "Ego-Shooter". Das sind Computer bzw. Internet-Spiele bei denen sich der Spieler aus der Egoperspektive in einer frei begehbaren Spielwelt bewegt.

Inbound-Marketing
Definition: nutzt das Internet, um potentiellen Kunden zu konvertieren

Eine Methode, die darauf abzielt von potentiellen Kunden gefunden zu werden, diese zu Leads zu konvertieren und sie zu Kunden zu entwickeln. Mit Inbound Marketing…

  • stellt man einen Zustand her, in dem von potentiellen Kunden gefunden wird
  • Konvertiert man Webseitenbesucher zu Interessenten
  • baut man einen stetigen Strom von Interessenten auf
  • kann man messen, welche Marketing-Aktivitäten, welche Ergebnisse bzw. Interessenten generieren
  • kann man Marketing-Aktivitäten analysieren und optimieren

Inbound-Marketing nutzt das Internet, um potentiellen Kunden interessante Inhalte anzubieten, sie auf die eigene Webseite bzw. Landingpages zu ziehen und sie dort zu konvertieren. Entscheidend für Inbound Marketing sind Inhalte und Mehrwerte, die für potenzielle Interessenten relevant sind, ihre Fragen beantwortet, ihnen helfen und deshalb von ihnen beachtet werden. Diese Inhalte platziert man so, dass sie von potenziellen Kunden mit Hilfe von Suchmaschinen gefunden werden. Die Social Media Kanäle können dabei helfen diese Inhalte zu verteilen, eine Community aufzubauen und Meinungen und Bewertungen zu generieren.

Die Elemente von Inbound-Marketing:

  • Keyword (Schlüsselwörter) Strategie - mit welchen Begriffen suchen potentielle Kunden
  • Webseiten-Optimierung Aktivitäten zur Optimierung der eigenen Webseite, um in den Suchergebnisse der potentiellen Kunden möglichst weit oben platziert zu sein
  • Der Blog - Ein Plattform, mit der sich Personen oder Unternehmen als Spezialist für ein Thema aufstelle können und dafür sorgen, dass sie dazu von Interessenten gefunden werden.
  • Social Media - Die sozialen Netzwerke bieten gute Möglichkeiten, um potentielle Kunden zu finden und Reichweite für die eignen Inhalte und Mehrwerte aufzubauen.
  • Leads konvertieren und entwickeln -Die Konvertierung macht aus einem „anonymen“ Webseitenbesucher einen „bekannten“ Interessenten, den man in weiteren Schritten zum Kunden entwickeln kann.
  • Seitenbesuchern zu Leads konvertieren - Landingpages und calls-to-action
  • Leads mit Email-Marketing weiter entwickeln - Die Interessenten können automatisiert mit relevanten Informationen versorgt werden, bis sie „reif“ für einen Kontakt durch den Vertrieb sind. --> Lead Nurturing
  • Analysieren und Optimieren -Die Analyse hilft herauszufinden, welche Aktivitäten welche Ergebnisse generiert haben. So kann man entscheiden, welche Aktivitäten gestoppt, optimiert oder forciert werden sollten.

Whitepaper: "Was ist Inbound-Marketing"

Inbound-Recruiting
Definition: zielt darauf ab von potentiellen Bewerbern gefunden zu werden

Mit Inbound-Recruiting…

  • stellt man einen Zustand her, in dem von potentiellen neuen Mitarbeitern gefunden wird
  • "Konvertiert" man diese Webseitenbesucher zu Bewerbern
  • baut man einen stetigen Strom von Bewerbern auf

Inbound-Recruiting nutzt das Internet, um potentiellen Bewerbern interessante Inhalte über das Unternehmen und offene Stellen anzubieten, sie auf die eigene Webseite bzw. Landingpages zu ziehen und sie dort zu "konvertieren".

Entscheidend für Inbound-Recruiting sind Inhalte und Mehrwerte, die für potenzielle Bewerber relevant sind, ihre Fragen beantwortet, ihnen helfen und deshalb von ihnen beachtet werden. Diese Inhalte platziert man so, dass sie von potenziellen Bewerbern mit Hilfe von Suchmaschinen gefunden werden. Die Social Media Kanäle können dabei helfen diese Inhalte zu verteilen, eine Community aufzubauen und Meinungen und Bewertungen zu generieren.

Die Elemente von Inbound-Recruiting:

  • Keyword (Schlüsselwörter) Strategie - mit welchen Begriffen suchen potentielle Bewerber
  • Webseiten-Optimierung - Aktivitäten zur Optimierung der eigenen Webseite, um in den Suchergebnisse der potentiellen Bewerbern möglichst weit oben platziert zu sein
  • Der Blog - Ein Plattform, mit der das Unternehmen interessante Information über die Firma, die Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Firmenevents, offene Stellen usw. kommunizieren kann.
  • Social Media - Die sozialen Netzwerke bieten gute Möglichkeiten, um potentielle Bewerber zu finden und Reichweite für die eignen Inhalte und Mehrwerte aufzubauen.
  • Bewerber-Leads konvertieren und entwickeln - Die Konvertierung macht aus einem „anonymen“ Webseitenbesucher einen „bekannten“ Bewerber.
Landingpage
Definition: Webseite, die zielgruppenoptimiert anspricht und auf eine Aktion hinführt

Eine Landingpage ist eine speziell eingerichtete Webseite, die zielgruppenoptimiert anspricht und auf eine Aktion hinführt.

Lead Management
Definition: Methoden, Systeme und Prozesse um Interessenten zu gewinnen und zu Kunden zu entwickeln

Der Begriff Lead Management umfasst Methoden, Systeme und Prozesse, die eingesetzt werden, um Interessenten zu gewinnen und sie zu Kunden zu entwickeln. Wichtige Bestandteile der Methode sind auch die Messbarkeit und das Reporting der Aktivitäten und  die Verbindung zu anderen Systeme wie z.B. CRM-Lösungen.

In der Praxis setzt strike2 - Lead Management-Coach bei Kunden pragmatisches Lead Management um und unterstützt Kunden dabei Lead Management-Prozesse schnell und reibunslos zu etablieren und eine Marketing-Automation zu implementieren.

Weitere Information über pragmatisches Lead Management finden Sie im kostenlosen eBook: „Coffee is for closers only - modernes Lead Management geht anders“

Lead-Nurturing
Definition: Maßnahmen um Interessenten die richtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt anzubieten

Der Begriff beschreibt Maßnahmen bzw. Kampagnen, die einem Interessenten die richtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt anbieten, um ihn bis zur Kaufentscheidung zu entwickeln.

Weitere Information über Lead-Nurturing und pragmatisches Leadmanagement finden Sie im kostenlosen eBook: „Coffee is for closers only - modernes Leadmanagement geht anders“

Leads
Abkürzung für: Potenzielle Neukunden
Marketing-Automation
Definition: Softwaregestützte Methoden um Marketing-Prozesse zu automatisieren

Mehr dazu finden Sie in meinem Buch „Marketing-Automation für Bestandskunden

Outbound Marketing
Definition: Aktivitäten, die aktiv potentielle Interessenten ansprechen (z.B. Kaltakquisistion oder Mailing)

Der Begriff beschreibt Aktivitäten (z. B. telefonische Kaltakquisistion oder Mailing) eines Unternehmens, die aktiv potentielle Interessenten ansprechen. Ziel ist es Aufmerksamkeit für das Angebot des Unternehmens zu wecken und eine Bestellung oder Interessensbekundung auszulösen.

Pseudo-Lead
Definition: erscheinen wie Leads, haben aber keine Kaufabsicht (Analysten, Journalisten usw.)

„Pseudo-Leads“ sind Leads, die auf den erste Blick als Leads erscheinen. Im Laufe des Lead-Nurturing- und Qualifizierungsprozess stellt sich jedoch heraus, dass sie keine Kaufabsicht haben. In der Regel sind das Marktbegleiter, Potenzielle Bewerber, Analysten, Journalisten oder Studenten, die eine Arbeit über Ihr Thema schreiben. Diese Leads sollten erkannt werden und in entsprechenden Prozessen übergeben werden.

QR-Code
Definition: Eine 2D-Matrix, in der Daten gespeichert werden können

Ein QR-Code ist ein 2D-Code, der in Form eines Quadrates durch schwarze Punkte dargestellt wird. Mit einem QR-Code kann man Zahlen und Buchstaben mit einer Kapazität von über 4.200 alphanumerischen Zeichen (Zahlen, Buchstaben und Sonderzeichen) verschlüsseln und z.B. eine URL darstellen. Scannt man so einen QR-Code mit einem Smartphones mit der passenden App, wird der Benutzer direkt zur Webseite geleitet.

SEO
Abkürzung für: Search Engine Optimization (Deutsch: Suchmaschinenoptimierung)

Suchmaschinenoptimierung, um eine Webseite im Suchmaschinenranking (Platzierung in den Ergebnislisten der Suchmaschineen) auf eine bessere Platzierung zu bringen.

Social Media Legastheniker
Definition: Bestrahlt seine Umwelt mit Ego-Posting

Der Social Media Legastheniker „bestrahlt“ bei völliger Medieninkompetenz auf allen Social Media Kanäle seine Umwelt mit Ego-Posting. Da er nicht verstanden hat, was Social Media eigentlich ist und wie die Kommunikation dort funktioniert postet er regelmäßig und viel, wie toll er/sie ist, was er/sie alles kann und ganz wichtig: Was alle anderen jetzt bei ihm anschauen und kaufen sollten. Er denkt, er wäre ein Social Media Spezialist, in Wahrheit verbreitet er nur Spam.

Die Steigerung zu diesen Ego-Postings auf seinen Präsenzen - die kann man ja wenigstens noch verlassen oder blocken – sind seine Kommentare zu fremden Inhalten. Also relevante Inhalte, die mit Empathie für bestimmte Empfänger erstellt wurden. In diesen Kommentaren nimmt er auf den Ursprungsinhalt entweder gar keinen Bezug oder stellt nur sehr plump den Anschein eines Bezuges her. Und dann legt er los und bewirbt seine eigenen Inhalte und Angebote. Diese Trittbrettfahrerei ist nicht nur unhöflich, sondern zeigt auch deutlich die Medieninkompetenz des Social Media Legasthenikers.

Tiny-URL
Definition: Verkürzte Webadresse

Verkürzte Webadresse, die auf die Ursprungsadresse verlinkt. z.B. http:bitly.com

Virales Marketing
Definition: nutzt soziale Netzwerke und Medien um zum Selbstläufer zu werden

Informationen über eine Aktion, eine Video, ein Produkt oder einen Service werden wie ein Virus von Mensch zu Mensch "übertragen" bzw. weitergegeben.

Wasserloch-Strategie®
Definition: Bauen Sie Ihr Wasserloch für Interessenten bzw. Neukunden!

Eine bildliche Beschreibung der Aktivitäten eines Unternehmens, um von Interessenten und potentiellen Kunden im Internet gefunden werden.

Webseiten-Optimierung
Definition: Aktivitäten zur Optimierung der eigenen Webseite

Aktivitäten zur Optimierung der eigenen Webseite, um in den Suchergebnisse der potentiellen Kunden möglichst weit oben platziert zu sein.

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Kontakt

strike2
Norbert Schuster

Friedenstr. 15
63801 Kleinostheim

Tel: +49 6027 464219
Mobil: +49 170 41 70 717

n.schuster(at)strike2.de
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strike2 bietet Strategieberatung für die Digitalisierung im Marketing und Vertrieb und hilft Unternehmen das Potenzial der Digitalisierung für ihre Vermarktung zu nutzen. Wir beraten und unterstützen Sie bei der Implementierung und Umsetzung von Lead Management und Marketing-Automation.