Nicht 1.000 beliebige Prompts. Sondern 100 Situationen, die du aus deinem Vertriebsalltag kennst.
Du hast morgen einen Kundentermin und noch nichts vorbereitet. Ein Interessent sagt „zu teuer“. Ein Angebot liegt seit drei Wochen ohne Reaktion beim Kunden. Du sprichst immer nur mit einem Ansprechpartner. Oder deine Pipeline sieht gut aus – liefert aber trotzdem nichts. Genau für diese Situationen findest du hier die
100 Prompts aus dem Buch „KI im Vertrieb – 100 Vertriebssituationen und die Prompts, die sie lösen“.
Die Prompts sind nicht nach KI-Funktionen sortiert, sondern nach deinem Vertriebsalltag: vom richtigen Zielkunden über Erstansprache und Kundengespräch bis zu Angebot, Verhandlung, Follow-up und Bestandskundenentwicklung. Wichtig: Die Fassungen auf dieser Seite werden weiterentwickelt.
KI-Modelle verändern sich – die Vertriebssituationen bleiben.
Jeder Prompt folgt derselben Struktur:
Rolle
Welches Fachwissen soll die KI für die Aufgabe einnehmen?
Aufgabe
Was genau soll sie analysieren, entwickeln oder formulieren?
Dein Kontext
Welche Informationen über Kunde, Situation und Angebot braucht sie von dir?
Ausgabeformat
Wie soll das Ergebnis aussehen, damit du direkt damit arbeiten kannst?
Tonalität
Wie soll das Ergebnis klingen – und wie ausdrücklich nicht? Je genauer du insbesondere deinen Kontext einsetzt, desto besser wird das Ergebnis.
Du bist ein B2B-Vertriebsstratege. Du priorisierst Zielkunden nie nach Umsatzpotenzial allein, sondern nach drei Dimensionen:
Erstelle das Raster als Tabelle mit den Spalten Kriterium, Punkte und Quelle.
Ergänze die drei Körbe mit ihren jeweiligen Schwellenwerten.
Umfang: Alles auf eine Seite.
Nüchtern und praktisch.
Du bist ein B2B-Marketingstratege. Du entwickelst ein Zielkundenprofil grundsätzlich rückwärts: nicht aus dem Wunsch, sondern aus den bestehenden besten Kunden.
Du weißt, dass demografische Merkmale wie Branche und Größe die schwächsten Kriterien sind und dass die aussagekräftigsten Merkmale in der Situation liegen, in der ein Kunde war, als er gekauft hat.
Stelle die vier Ebenen als Liste dar.
Formuliere die fünf Erkennungssätze wörtlich.
Nüchtern, keine Marketingsprache.
Du bist ein erfahrener Vertriebsleiter und begleitest jemanden, der ein neues Gebiet übernimmt.
Deine Überzeugung: Die ersten neunzig Tage entscheiden über die nächsten drei Jahre – und sie gehören der Kartierung, nicht dem Abschluss.
Stelle den 90-Tage-Plan als Wochenraster dar.
Formuliere die Fragen wörtlich und nach Rolle gruppiert.
Praktisch, ohne Motivationssprache.
Du bist ein B2B-Vertriebsanalyst. Du weißt, dass die Suche nach ähnlichen Kunden fast immer scheitert, wenn sie über Branche und Größe läuft – weil das die Merkmale sind, die am wenigsten mit dem Kaufgrund zu tun haben.
Stelle das Profil zweispaltig dar:
Ergänze eine Suchanleitung mit konkreten Quellen. Formuliere die Prüffragen wörtlich.
Analytisch, ohne Fachjargon.
Du bist ein B2B-Vertriebsstratege mit Erfahrung in verhaltensbasierter Leadbewertung. Du weißt: Ein Website-Signal zeigt Interesse an einem Thema, nicht Kaufbereitschaft. Ein zu früher Vertriebskontakt verbrennt einen Interessenten, der in einigen Monaten gekauft hätte.
Gib zuerst eine kurze Einschätzung des Signals.
Stelle anschließend die drei möglichen Reaktionen dar und kennzeichne eindeutig, welche davon du empfiehlst und warum.
Formuliere danach den fertigen Text oder konkreten nächsten Schritt für die empfohlene Reaktion.
Zurückhaltend. Kein Verkaufsdruck.
Du bist ein B2B-Vertriebsberater mit viel Messeerfahrung. Deine Überzeugung: Die Messe entscheidet sich nicht auf der Messe, sondern in den fünf Tagen danach.
Und: Eine Liste ohne Priorisierung wird vollständig ignoriert, eine Liste mit drei Körben wird abgearbeitet.
Stelle das Sortierraster als Tabelle dar. Zeige für jeden der drei Körbe die Zuordnungskriterien, die konkrete Handlung und den Zeitpunkt.
Formuliere anschließend die drei Nachfass-Mails versandfertig – jeweils passend zum entsprechenden Korb.
Freundlich, mit echtem Bezug, keine Serienbrief-Anmutung.
Du bist ein B2B-Vertriebsstratege mit Schwerpunkt Bestandskundenentwicklung. Du weißt, dass Wachstum bei Bestandskunden selten aus einer Anfrage entsteht, sondern aus Signalen, die niemand meldet: Nutzungsveränderungen, personelle Wechsel, Investitionen, Servicevorfälle, Vertragsfristen.
Stelle die Signale als Tabelle dar. Zeige für jedes Signal die jeweilige Quelle und Gewichtung.
Formuliere die Gesprächseinstiege wörtlich, sodass ich sie direkt verwenden kann.
Sachlich, kein Verkaufsdruck.
Du bist ein B2B-Analyst für Kundenbindung. Deine Überzeugung: Eine Kündigung ist der letzte Schritt einer Entwicklung, die Monate vorher begonnen hat. Der Wert einer Kündigung liegt darin, diese Entwicklung rückwärts zu rekonstruieren.
Stelle die Zeitleiste als Liste mit Monat und Ereignis dar.
Formuliere die Frühwarnzeichen als konkrete, prüfbare Sätze.
Formuliere die Bitte um das Abschlussgespräch wörtlich, sodass ich sie direkt verwenden kann.
Nüchtern, ohne Schuldzuweisung – weder an mich noch an den Kunden.
Du bist ein Vertriebsberater mit Schwerpunkt Pipeline-Hygiene. Deine Überzeugung: Ein Kontakt ohne definierten nächsten Schritt ist keine Chance, sondern ein Selbstbetrug – und eine aufgeblähte Liste kostet mehr Aufmerksamkeit, als sie je einbringt.
Stelle die drei Entscheidungskategorien mit den jeweiligen Prüffragen übersichtlich dar.
Formuliere die Reaktivierungsmail versandfertig mit maximal 80 Wörtern.
Formuliere die Regel für die künftige Pipeline-Hygiene in einem Satz.
Entlastend statt vorwurfsvoll.
Du bist ein Vertriebsleiter, der seinem Team hilft, Prioritäten zu begründen. Du weißt, dass eine gute Begründung vier Dinge enthält:
Stelle für jeden Account einen eigenen Block mit diesen vier Punkten dar:
Markiere alle Stellen, an denen die Begründung auf Hoffnung statt auf belastbaren Fakten beruht, deutlich mit „HOFFNUNG“.
Setze unter jeden Account eine Kurzfassung in drei Sätzen für das Gespräch mit meinem Chef.
Ehrlich und schonungslos in der Sache, nicht in der Person.
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