100 KI-Prompts für typische Situationen im B2B-Vertrieb – von Zielkunden und Gesprächen bis zu Angeboten, Einwänden und Bestandskunden.
Headergrafik zur Prompt-Sammlung „KI im Vertrieb“. Die Übersicht führt zu 100 praxisorientierten KI-Prompts für 100 typische Situationen im B2B-Vertrieb – von der Zielkundenauswahl über Gesprächsvorbereitung, Angebote und Verhandlungen bis zur Bestandskundenentwicklung.

KI im Vertrieb - 100 Vertriebssituationen und die Prompts, die sie lösen

KI im Vertrieb: 100 Prompts für 100 echte Vertriebssituationen

Nicht 1.000 beliebige Prompts. Sondern 100 Situationen, die du aus deinem Vertriebsalltag kennst.

Du hast morgen einen Kundentermin und noch nichts vorbereitet. Ein Interessent sagt „zu teuer“. Ein Angebot liegt seit drei Wochen ohne Reaktion beim Kunden. Du sprichst immer nur mit einem Ansprechpartner. Oder deine Pipeline sieht gut aus – liefert aber trotzdem nichts. Genau für diese Situationen findest du hier die

100 Prompts aus dem Buch „KI im Vertrieb – 100 Vertriebssituationen und die Prompts, die sie lösen“.

Die Prompts sind nicht nach KI-Funktionen sortiert, sondern nach deinem Vertriebsalltag: vom richtigen Zielkunden über Erstansprache und Kundengespräch bis zu Angebot, Verhandlung, Follow-up und Bestandskundenentwicklung. Wichtig: Die Fassungen auf dieser Seite werden weiterentwickelt.

KI-Modelle verändern sich – die Vertriebssituationen bleiben.

So nutzt du die Prompts

Jeder Prompt folgt derselben Struktur:

Rolle

Welches Fachwissen soll die KI für die Aufgabe einnehmen?

Aufgabe

Was genau soll sie analysieren, entwickeln oder formulieren?

Dein Kontext

Welche Informationen über Kunde, Situation und Angebot braucht sie von dir?

Ausgabeformat

Wie soll das Ergebnis aussehen, damit du direkt damit arbeiten kannst?

Tonalität

Wie soll das Ergebnis klingen – und wie ausdrücklich nicht? Je genauer du insbesondere deinen Kontext einsetzt, desto besser wird das Ergebnis.

Feld 1 · Zielkunden und Signale erkennen - Finde heraus, wo sich deine Vertriebszeit wirklich lohnt.

1 · Ich habe eine Liste mit 400 Firmen und weiß nicht, wo ich anfangen soll

Rolle

Du bist ein B2B-Vertriebsstratege. Du priorisierst Zielkunden nie nach Umsatzpotenzial allein, sondern nach drei Dimensionen:

  • Passung: Passt das Unternehmen grundsätzlich zu unserem Angebot?
  • Anlass: Gibt es gerade einen Grund, warum jetzt entschieden werden könnte?
  • Zugang: Komme ich überhaupt an die richtige Person heran?
Aufgabe
  1. Entwickle für meinen Fall ein Bewertungsraster mit diesen drei Dimensionen. Pro Dimension drei bis vier prüfbare Kriterien, die ich an einer Firma von außen erkennen kann.
  2. Gib jeder Dimension eine Gewichtung und begründe sie.
  3. Sag mir, welche Kriterien ich aus öffentlich zugänglichen Quellen herausfinden kann und welche ich nur im Gespräch erfahre.
  4. Schlage eine Aufteilung in drei Körbe vor:
    • Jetzt bearbeiten
    • Beobachten
    • Bewusst weglassen
    Definiere dafür konkrete Schwellenwerte.
  5. Nenne mir drei Ausschlusskriterien: Merkmale, bei denen ich eine Firma sofort in Korb drei legen sollte, auch wenn sie groß ist.
Mein Kontext
  • Was ich anbiete: [in einem Satz]
  • Meine drei besten Kunden und was sie gemeinsam haben: [kurz]
  • Woran ich merke, dass ein Kunde nicht zu uns passt: [aus Erfahrung]
  • Wie viele Accounts ich realistisch parallel bearbeiten kann: [Zahl]
  • Was in meiner Liste steht: [welche Spalten habe ich]
Ausgabeformat

Erstelle das Raster als Tabelle mit den Spalten Kriterium, Punkte und Quelle.

Ergänze die drei Körbe mit ihren jeweiligen Schwellenwerten.

Umfang: Alles auf eine Seite.

Tonalität

Nüchtern und praktisch.

2 · Mein Chef sagt „definiere deine Zielkunden“ – nach welchen Kriterien?

Rolle

Du bist ein B2B-Marketingstratege. Du entwickelst ein Zielkundenprofil grundsätzlich rückwärts: nicht aus dem Wunsch, sondern aus den bestehenden besten Kunden.

Du weißt, dass demografische Merkmale wie Branche und Größe die schwächsten Kriterien sind und dass die aussagekräftigsten Merkmale in der Situation liegen, in der ein Kunde war, als er gekauft hat.

Aufgabe
  1. Stelle mir zuerst die Fragen, die du brauchst, um meine besten Kunden sauber zu beschreiben. Rate nicht, frag nach.
  2. Leite daraus ein Zielkundenprofil in vier Ebenen ab:
    • Harte Merkmale: Branche, Größe, Region
    • Struktur: Wie sie organisiert sind, wer entscheidet
    • Situation: Was bei ihnen los war, als sie gekauft haben
    • Haltung: Wie sie an Entscheidungen herangehen
  3. Formuliere daraus fünf Sätze, an denen ich eine passende Firma in zwei Minuten erkennen kann.
  4. Formuliere drei Ausschlusskriterien.
  5. Sag mir, welche dieser Merkmale ich in meiner CRM-Datenbank nachpflegen sollte, damit die Auswahl künftig automatisch geht.
Mein Kontext
  • Was ich anbiete: [in einem Satz]
  • Meine fünf besten Kunden: [je eine Zeile – Branche, Größe, was sie gekauft haben, wie schnell sie entschieden haben, wie lange sie geblieben sind]
  • Zwei Kunden, die ich rückblickend nicht mehr gewinnen wollen würde: [je eine Zeile, mit Grund]
Ausgabeformat

Stelle die vier Ebenen als Liste dar.

Formuliere die fünf Erkennungssätze wörtlich.

Tonalität

Nüchtern, keine Marketingsprache.

3 · Ich übernehme ein neues Gebiet und kenne den Markt nicht

Rolle

Du bist ein erfahrener Vertriebsleiter und begleitest jemanden, der ein neues Gebiet übernimmt.

Deine Überzeugung: Die ersten neunzig Tage entscheiden über die nächsten drei Jahre – und sie gehören der Kartierung, nicht dem Abschluss.

Aufgabe
  1. Entwirf mir einen 90-Tage-Plan in drei Phasen mit konkreten Wochenzielen:
    • Verstehen
    • Priorisieren
    • Angehen
  2. Nenne mir zehn Quellen, aus denen ich mein Gebiet erschließen kann, und sortiere sie danach, welche am schnellsten belastbare Erkenntnisse liefern.
  3. Formuliere die zehn Fragen, die ich meinem Vorgänger, meinem Innendienst und meinem Servicetechniker stellen sollte. Formuliere für jede Rolle andere Fragen.
  4. Sag mir, welche Annahmen aus einem übernommenen CRM erfahrungsgemäß falsch sind und wie ich diese überprüfen kann.
  5. Gib mir drei Kriterien, nach denen ich in Woche vier meine ersten zwanzig Firmen auswähle – so, dass ich früh einen sichtbaren Erfolg habe, ohne mir die großen Chancen zu verbrennen.
Mein Kontext
  • Was ich anbiete: [in einem Satz]
  • Mein Gebiet: [Region, Branchenschwerpunkt, ungefähre Anzahl Firmen]
  • Was ich übernommen habe: [CRM-Stand, Bestandskunden, offene Vorgänge]
  • Wie mein Vorgänger gearbeitet hat, soweit ich weiß: [oder „unbekannt“]
  • Mein Zeitdruck: [wann muss ich erste Ergebnisse zeigen]
Ausgabeformat

Stelle den 90-Tage-Plan als Wochenraster dar.

Formuliere die Fragen wörtlich und nach Rolle gruppiert.

Tonalität

Praktisch, ohne Motivationssprache.

4 · Ich brauche zwanzig Firmen, die meinem besten Kunden ähnlich sind

Rolle

Du bist ein B2B-Vertriebsanalyst. Du weißt, dass die Suche nach ähnlichen Kunden fast immer scheitert, wenn sie über Branche und Größe läuft – weil das die Merkmale sind, die am wenigsten mit dem Kaufgrund zu tun haben.

Aufgabe
  1. Stelle mir zuerst sechs bis acht Fragen zu meinem besten Kunden. Frage dabei ausdrücklich nach der Situation zum Kaufzeitpunkt, nach dem Auslöser und nach der Art, wie dort entschieden wird. Rate nicht.
  2. Leite aus meinen Antworten ein Ähnlichkeitsprofil ab – getrennt nach:
    • Merkmalen, die von außen erkennbar sind
    • Merkmalen, die ich erst im Gespräch prüfen kann
  3. Gib mir eine Suchanleitung: Wo und wie finde ich Firmen mit diesen Merkmalen? Nenne konkrete Quellen und Suchbegriffe, keine allgemeinen Ratschläge.
  4. Formuliere drei Prüffragen für das erste Telefonat, mit denen ich in zwei Minuten erkenne, ob die Ähnlichkeit echt ist.
Mein Kontext
  • Was ich anbiete: [in einem Satz]
  • Mein bester Kunde: [Branche, Größe, was er gekauft hat, seit wann]
  • Warum er mein bester Kunde ist: [ehrlich – Umsatz, Aufwand, Dauer, Empfehlungen]
  • Was ich über den Kaufzeitpunkt weiß: [was war damals bei ihm los]
Ausgabeformat

Stelle das Profil zweispaltig dar:

  • Von außen erkennbar
  • Nur im Gespräch prüfbar

Ergänze eine Suchanleitung mit konkreten Quellen. Formuliere die Prüffragen wörtlich.

Tonalität

Analytisch, ohne Fachjargon.

5 · Eine Firma war dreimal auf unserer Website – was mache ich damit?

Rolle

Du bist ein B2B-Vertriebsstratege mit Erfahrung in verhaltensbasierter Leadbewertung. Du weißt: Ein Website-Signal zeigt Interesse an einem Thema, nicht Kaufbereitschaft. Ein zu früher Vertriebskontakt verbrennt einen Interessenten, der in einigen Monaten gekauft hätte.

Aufgabe
  1. Lies das Signal: Was sagen die besuchten Seiten, ihre Reihenfolge und der Zeitraum vermutlich über die Phase aus, in der dieses Unternehmen steckt?
  2. Sag mir, welche zwei zusätzlichen Informationen den Wert dieses Signals deutlich erhöhen würden, und wo ich sie in zehn Minuten herbekomme.
  3. Schlage drei mögliche Reaktionen vor, gestaffelt nach Reifegrad:
    • Nur beobachten
    • Unverbindlich sichtbar werden
    • Direkt ansprechen
    Sag mir, welche du in meinem Fall wählst und warum.
  4. Formuliere für die gewählte Reaktion den konkreten Text oder Schritt.
  5. Nenne mir das Signal, bei dem ich zum Telefon greifen sollte.
Mein Kontext
  • Was ich anbiete: [in einem Satz]
  • Welche Seiten besucht wurden, in welcher Reihenfolge: [so genau wie möglich]
  • Zeitraum und Häufigkeit: [z. B. drei Besuche in zehn Tagen]
  • Was ich über das Unternehmen weiß: [Größe, Branche, bisheriger Kontakt, oder „nichts“]
  • Ob wir schon einmal Kontakt hatten: [wann, mit wem, Ergebnis]
Ausgabeformat

Gib zuerst eine kurze Einschätzung des Signals.

Stelle anschließend die drei möglichen Reaktionen dar und kennzeichne eindeutig, welche davon du empfiehlst und warum.

Formuliere danach den fertigen Text oder konkreten nächsten Schritt für die empfohlene Reaktion.

Tonalität

Zurückhaltend. Kein Verkaufsdruck.

6 · Ich habe eine Messeliste mit 120 Visitenkarten

Rolle

Du bist ein B2B-Vertriebsberater mit viel Messeerfahrung. Deine Überzeugung: Die Messe entscheidet sich nicht auf der Messe, sondern in den fünf Tagen danach.

Und: Eine Liste ohne Priorisierung wird vollständig ignoriert, eine Liste mit drei Körben wird abgearbeitet.

Aufgabe
  1. Gib mir ein Sortierraster mit drei Körben und je zwei bis drei Merkmalen, an denen ich einen Kontakt zuordne – so, dass ich eine Karte in unter zwanzig Sekunden einsortiere.
  2. Lege pro Korb genau eine Handlung mit Zeitpunkt fest.
  3. Schreibe mir drei Nachfass-Mails, eine pro Korb.
    • Jede Mail unter hundert Wörtern.
    • Jede mit einem konkreten Bezug zum Messegespräch.
    • Jede mit einem klaren nächsten Schritt.
  4. Nenne mir die drei Notizen, die ich künftig direkt auf der Messe auf jede Karte schreiben sollte, damit diese Arbeit beim nächsten Mal zwanzig Minuten dauert statt drei Stunden.
Mein Kontext
  • Was ich anbiete: [in einem Satz]
  • Welche Messe und welches Publikum: [Fachmesse, Besucherstruktur]
  • Wie viele Karten und wie gut meine Notizen sind: [ehrlich]
  • Was ein gutes Messegespräch bei mir bedeutet: [woran erkenne ich das]
  • Wie viel Zeit ich diese Woche für die Nachbereitung habe: [Stunden]
Ausgabeformat

Stelle das Sortierraster als Tabelle dar. Zeige für jeden der drei Körbe die Zuordnungskriterien, die konkrete Handlung und den Zeitpunkt.

Formuliere anschließend die drei Nachfass-Mails versandfertig – jeweils passend zum entsprechenden Korb.

Tonalität

Freundlich, mit echtem Bezug, keine Serienbrief-Anmutung.

7 · Ich will wissen, welche Bestandskunden Wachstumssignale zeigen

Rolle

Du bist ein B2B-Vertriebsstratege mit Schwerpunkt Bestandskundenentwicklung. Du weißt, dass Wachstum bei Bestandskunden selten aus einer Anfrage entsteht, sondern aus Signalen, die niemand meldet: Nutzungsveränderungen, personelle Wechsel, Investitionen, Servicevorfälle, Vertragsfristen.

Aufgabe
  1. Nenne mir zwölf Signale, die bei einem Bestandskunden auf entstehenden Bedarf hindeuten – gruppiert nach Quelle:
    • Was mein Service sieht
    • Was mein Innendienst sieht
    • Was öffentlich erkennbar ist
    • Was in unseren eigenen Daten steht
  2. Gewichte die Signale danach, wie zuverlässig sie zu einem Geschäft führen.
  3. Baue daraus eine einfache Bewertung, mit der ich meine Bestandskunden in vier Wochen einmal durchsortieren kann.
  4. Nenne mir für die drei stärksten Signale je einen Gesprächseinstieg, der nicht nach Verkauf klingt.
  5. Sag mir, welche dieser Signale ich automatisch bekommen könnte, wenn ich mit Service und Innendienst eine Absprache treffe – und wie diese Absprache aussehen müsste.
Mein Kontext
  • Was ich anbiete und was ein Kunde zusätzlich kaufen könnte: [kurz]
  • Wie viele Bestandskunden ich betreue: [Zahl]
  • Welche Daten ich über deren Nutzung habe: [Bestellhistorie, Servicetickets, Wartungsverträge, Telemetrie, oder „wenig“]
  • Wie der Kontakt heute läuft: [regelmäßig, anlassbezogen, selten]
Ausgabeformat

Stelle die Signale als Tabelle dar. Zeige für jedes Signal die jeweilige Quelle und Gewichtung.

Formuliere die Gesprächseinstiege wörtlich, sodass ich sie direkt verwenden kann.

Tonalität

Sachlich, kein Verkaufsdruck.

8 · Ein Kunde hat gekündigt – welche anderen zeigen dasselbe Muster?

Rolle

Du bist ein B2B-Analyst für Kundenbindung. Deine Überzeugung: Eine Kündigung ist der letzte Schritt einer Entwicklung, die Monate vorher begonnen hat. Der Wert einer Kündigung liegt darin, diese Entwicklung rückwärts zu rekonstruieren.

Aufgabe
  1. Stelle mir die Fragen, die du brauchst, um den Verlauf der letzten achtzehn Monate bei diesem Kunden zu rekonstruieren. Frage besonders nach:
    • Kontaktdichte
    • personellen Wechseln
    • Servicevorfällen
    • Bestellverhalten
  2. Erstelle daraus eine Zeitleiste mit den Punkten, an denen ein Eingreifen noch möglich gewesen wäre.
  3. Leite daraus fünf Frühwarnzeichen ab, die ich künftig bei allen Kunden beobachten kann – jedes so formuliert, dass es prüfbar ist.
  4. Sag mir, ab welchem Zeichen ich handeln sollte und was genau ich dann tue.
  5. Formuliere die Bitte um ein ehrliches Abschlussgespräch mit dem gekündigten Kunden – ohne Rückgewinnungsversuch, ausdrücklich nur, um zu lernen.
Mein Kontext
  • Was der Kunde bei uns hatte und wie lange: [kurz]
  • Was in der Kündigung stand: [wörtlich, falls vorhanden]
  • Was ich über den Verlauf weiß: [Kontakte, Vorfälle, Wechsel, so viel ich erinnere]
  • Wohin er vermutlich gewechselt ist: [oder „unbekannt“]
  • Wie viele vergleichbare Kunden ich habe: [Zahl]
Ausgabeformat

Stelle die Zeitleiste als Liste mit Monat und Ereignis dar.

Formuliere die Frühwarnzeichen als konkrete, prüfbare Sätze.

Formuliere die Bitte um das Abschlussgespräch wörtlich, sodass ich sie direkt verwenden kann.

Tonalität

Nüchtern, ohne Schuldzuweisung – weder an mich noch an den Kunden.

9 · Mein CRM ist voll mit Karteileichen

Rolle

Du bist ein Vertriebsberater mit Schwerpunkt Pipeline-Hygiene. Deine Überzeugung: Ein Kontakt ohne definierten nächsten Schritt ist keine Chance, sondern ein Selbstbetrug – und eine aufgeblähte Liste kostet mehr Aufmerksamkeit, als sie je einbringt.

Aufgabe
  1. Gib mir drei Entscheidungskategorien mit je zwei bis drei Prüffragen, die ich pro Kontakt in unter dreißig Sekunden beantworten kann.
  2. Nenne mir die typischen Selbsttäuschungen, die dazu führen, dass Kontakte jahrelang offen bleiben – und für jede den Satz, mit dem ich sie mir selbst gegenüber auflöse.
  3. Entwirf eine Reaktivierungsmail für die Kontakte, bei denen ich unsicher bin – kurz, ohne Schuldgefühl, mit einer Frage, die sich leicht beantworten lässt, auch mit Nein.
  4. Sag mir, was mit den geschlossenen Kontakten passieren sollte, damit sie nicht verloren gehen, aber auch nicht meine Liste belasten.
  5. Gib mir eine Regel, mit der das künftig nicht wieder passiert.
Mein Kontext
  • Wie viele Kontakte insgesamt und wie viele davon unklar: [Zahlen]
  • Was in meinem CRM als Status verfügbar ist: [Felder]
  • Wie viele aktive Vorgänge ich realistisch führen kann: [Zahl]
  • Ob es einen Verteiler oder Newsletter gibt, in den ich Kontakte übergeben kann: [ja/nein]
Ausgabeformat

Stelle die drei Entscheidungskategorien mit den jeweiligen Prüffragen übersichtlich dar.

Formuliere die Reaktivierungsmail versandfertig mit maximal 80 Wörtern.

Formuliere die Regel für die künftige Pipeline-Hygiene in einem Satz.

Tonalität

Entlastend statt vorwurfsvoll.

10 · Ich soll begründen, warum ich genau diesen Account priorisiere

Rolle

Du bist ein Vertriebsleiter, der seinem Team hilft, Prioritäten zu begründen. Du weißt, dass eine gute Begründung vier Dinge enthält:

  • Warum dieser Account?
  • Warum jetzt?
  • Was ist der nächste Schritt?
  • Woran erkennt man in vier Wochen, ob es sich gelohnt hat?
Aufgabe
  1. Erstelle mir eine einseitige Begründung für jeden meiner Schwerpunkt-Accounts nach genau diesem Muster.
  2. Prüfe jede Begründung kritisch: Wo argumentiere ich mit Hoffnung statt mit Fakten? Markiere diese Stellen deutlich.
  3. Sag mir, welcher meiner Accounts nach dieser Prüfung am schwächsten begründet ist – und was ich stattdessen bearbeiten sollte.
  4. Formuliere für das Gespräch mit meinem Chef eine Fassung in drei Sätzen pro Account.
  5. Gib mir drei Fragen, die ich mir künftig selbst stelle, bevor ich einen Account auf meine Schwerpunktliste setze.
Mein Kontext
  • Meine aktuellen Schwerpunkt-Accounts: [je zwei bis drei Zeilen – Firma, Stand, was zuletzt passiert ist, wen ich kenne]
  • Meine Zielvorgabe: [Umsatz, Zeitraum, Schwerpunkt Neu oder Bestand]
  • Wie viele Accounts ich realistisch parallel führen kann: [Zahl]
  • Was mein Chef wissen will: [Fortschritt, Prognose, Ressourcen]
Ausgabeformat

Stelle für jeden Account einen eigenen Block mit diesen vier Punkten dar:

  1. Warum dieser Account?
  2. Warum jetzt?
  3. Nächster Schritt
  4. Erkennbares Ergebnis in vier Wochen

Markiere alle Stellen, an denen die Begründung auf Hoffnung statt auf belastbaren Fakten beruht, deutlich mit „HOFFNUNG“.

Setze unter jeden Account eine Kurzfassung in drei Sätzen für das Gespräch mit meinem Chef.

Tonalität

Ehrlich und schonungslos in der Sache, nicht in der Person.

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