Die Revenue Engine verbindet Buyer Personas, Customer Journey, Lead Management, Nurturing, Marketing Automation, Sales Automation und Bestandskundenentwicklung zu einem integrierten Wachstumssystem für B2B-Unternehmen.
Die Grafik zeigt die Revenue Engine von Norbert Schuster. Das Modell verbindet Marketing, Vertrieb und Bestandskundenentwicklung zu einem integrierten Wachstumssystem. Buyer Personas, Customer Journey, Lead Management, Nurturing, Marketing Automation und Sales Automation arbeiten dabei als zusammenhängende Prozesse für nachhaltiges Umsatzwachstum.

Revenue Engine – Das Betriebssystem für nachhaltiges Wachstum im B2B

Die Revenue Engine im B2B

Die Revenue Engine des strike2 Framework® verbindet Psychologie, Buyer Personas, Personalisierung, Marketing, Vertrieb, Service Automation und Künstliche Intelligenz zu einem integrierten Wachstumssystem für komplexe B2B-Kaufentscheidungen.

Wie Marketing, Vertrieb, Service, Psychologie und KI zusammenwirken, um nachhaltiges Wachstum zu erzeugen

Viele Unternehmen investieren erhebliche Budgets in Marketing, Vertrieb, CRM-Systeme, Marketing Automation und Künstliche Intelligenz. Trotzdem bleiben die Ergebnisse häufig hinter den Erwartungen zurück. Leads werden generiert, aber nicht entwickelt. Vertrieb und Marketing arbeiten nebeneinander statt miteinander. Kunden werden gewonnen, aber nicht systematisch weiterentwickelt. Bestandskundenpotenziale bleiben ungenutzt. Der Grund liegt meist nicht in einzelnen Werkzeugen. Der Grund liegt im fehlenden Gesamtsystem. Genau hier setzt die Revenue Engine an.

Was ist eine Revenue Engine?

Eine Revenue Engine ist ein integriertes System zur Gewinnung, Entwicklung und Bindung von Kunden. Sie verbindet Marketing, Vertrieb, Service, Customer Success, Bestandskundenmanagement und Künstliche Intelligenz zu einem durchgängigen Wachstumsprozess.

Im Mittelpunkt stehen nicht Prozesse. Im Mittelpunkt stehen Menschen. Die Revenue Engine begleitet Kaufentscheidungen vom ersten Problembewusstsein bis zur langfristigen Kundenentwicklung.

Warum klassische Funnels nicht mehr ausreichen

Der klassische Marketing- und Vertriebstrichter endet häufig mit dem Abschluss. Die Realität endet dort jedoch nicht.

Nach dem Kauf beginnen neue Phasen:

  • Implementierung
  • Nutzung
  • Customer Success
  • Service
  • Vertragsverlängerung
  • Cross Selling
  • Up Selling
  • Empfehlungen

Der eigentliche Wert eines Kunden entsteht häufig erst nach dem ersten Auftrag. Deshalb arbeitet die Revenue Engine als Flywheel und nicht als Trichter. Jeder erfolgreiche Kunde erzeugt neues Wachstum.

Das strike2 Framework

Die Revenue Engine bildet das Zentrum des strike2 Framework.

Sie verbindet:

Dadurch entsteht ein ganzheitliches System für nachhaltiges Wachstum.

 

 

 

 

Die 15 Phasen des Empathischen Funnels

Im Zentrum der Revenue Engine steht der Empathische Funnel.

Der Empathische Funnel beschreibt den B2B-Kaufprozess aus Sicht des Kunden. Im Gegensatz zu klassischen Marketing- und Sales-Funnels berücksichtigt er die tatsächlichen Informations-, Bewertungs- und Entscheidungsprozesse moderner Buying Center. 

Die 15 Phasen des Empathischen Funnels® nach dem Schuster-Modell® visualisieren den modernen B2B-Kaufprozess von der Problemerkennung über Kaufbereitschaft, Buying Center und Kaufentscheidung bis zu Implementierung sowie Repeat-, Up- und Cross-Selling.

Der Empathische Funnel ist ein Modell des Schuster-Modells® und beschreibt den modernen B2B-Kaufprozess aus Sicht des Kunden. Das Modell verbindet Buyer Persona, Customer Journey, Grüner-Bananen-Effekt®, Nurturing, Lead Management und Revenue Engine zu einem integrierten Verständnis von Kaufbereitschaft, Entscheidungsprozessen und langfristiger Kundenentwicklung.
1. Problemerkennung (PER)

Der Interessent erkennt einen Mangel, eine Herausforderung oder ein Verbesserungspotenzial.

Fragen:

  • Haben wir ein Problem?
  • Müssen wir etwas verändern?
  • Welche Risiken entstehen, wenn wir nichts tun?

Ziel: Awareness schaffen und Problembewusstsein erzeugen.

2. Informieren (INF)

Der Interessent beginnt aktiv Informationen zu sammeln.

Er recherchiert:

  • Suchmaschinen
  • Fachartikel
  • LinkedIn
  • Fachportale
  • KI-Systeme
  • Empfehlungen

Ziel: Orientierung und Wissen aufbauen.

3. Befähigen (BEF)

Der Interessent möchte die Herausforderung und mögliche Lösungsansätze besser verstehen.

Er benötigt:

  • Grundlagenwissen
  • Zusammenhänge
  • Best Practices
  • Orientierung

Ziel: Kompetenz aufbauen.

4. Evaluieren (EVA)

Verschiedene Lösungswege werden betrachtet und verglichen.

Fragen:

  • Welche Optionen gibt es?
  • Eigenleistung oder Dienstleister?
  • Welche Lösungsansätze existieren?

Ziel: Überblick über Lösungsalternativen schaffen.

5. Bewerten (BEW)

Die verschiedenen Lösungsansätze und Anbieter werden bewertet.

Fragen:

  • Welche Lösung passt zu uns?
  • Welche Anbieter kommen infrage?
  • Welche Risiken bestehen?

Ziel: Vorauswahl treffen.

6. MQL / SAL Übergabe

Jetzt wird der Lead vertriebsreif. Der Interessent wechselt von Marketing in die aktive Vertriebsbetreuung. Der Grüne-Bananen-Effekt® ist überwunden. Die Banane ist reif. Ziel: Übergabe an den Vertrieb.

7. Kennenlernen (KEN)

Der Interessent möchte Anbieter, Lösungen und Ansprechpartner näher kennenlernen.

Typische Maßnahmen:

  • Erstgespräch
  • Webinar
  • Demo
  • Workshop
  • Fachgespräch

Ziel: Vertrauen aufbauen.

8. Verifizieren (VER)

Die Eignung der Lösung wird überprüft.

Fragen:

  • Passt die Lösung wirklich?
  • Kann sie unser Problem lösen?
  • Welche Erfahrungen gibt es?

Ziel: Sicherheit gewinnen.

9. Buying Center (BCI)

Weitere Beteiligte werden eingebunden.

Typische Rollen:

  • Management
  • Fachbereich
  • IT
  • Einkauf
  • Anwender

Ziel: Interne Unterstützung aufbauen.

10. Entscheidungskriterien (EKR)

Das Buying Center definiert die Kriterien für die Auswahl.

Beispiele:

  • Funktionalität
  • Integration
  • Sicherheit
  • Preis
  • Support

Ziel: Objektive Bewertungsgrundlage schaffen.

11. Einkaufskonditionen (EIK)

Budget, Vertrag und Rahmenbedingungen werden geprüft. Themen: Preis Laufzeit Service Implementierung Beschaffung Ziel: Kauf vorbereiten.

12. Entscheidungsprozess (ENT)

Der interne Entscheidungsprozess wird festgelegt.

Fragen:

  • Wer entscheidet?
  • Wie wird entschieden?
  • Welche Freigaben sind notwendig?

Ziel: Transparenz schaffen.

13. Abschluss (ABS)

Die finale Entscheidung wird getroffen. Der Anbieter wird ausgewählt. Verträge werden abgeschlossen.

Ziel: Kunde werden.

14. Implementieren (IMP)

Die Lösung wird eingeführt.

Themen:

  • Onboarding
  • Schulung
  • Rollout
  • Change Management

Ziel: Kundenerfolg ermöglichen.

15. Repeat-, Up- und Cross-Selling (RUC)

Die Kundenbeziehung wird weiterentwickelt.

Möglichkeiten:

  • Repeat Selling
  • Cross Selling
  • Up Selling
  • Empfehlungen

Ziel: Kundenentwicklung und Wachstum.

Warum Psychologie das Fundament der Revenue Engine ist

B2B-Entscheidungen werden nicht von Unternehmen getroffen. B2B-Entscheidungen werden von Menschen getroffen. Menschen treffen Entscheidungen nicht ausschließlich rational.

Sie werden beeinflusst durch:

  • Vertrauen 
  • Sicherheit 
  • Erfahrungen
  • soziale Bestätigung
  • Verlustaversion
  • Gewohnheiten 
  • Wahrnehmungsverzerrungen

Deshalb spielt Psychologie eine zentrale Rolle innerhalb der Revenue Engine. Wer Kaufentscheidungen verstehen möchte, muss Menschen verstehen.

Buyer Personas als Grundlage

Die Revenue Engine beginnt mit einem tiefen Verständnis der Zielgruppen.

Buyer Personas helfen dabei, zu verstehen:

  • Ziele
  • Herausforderungen
  • Informationsverhalten
  • Entscheidungsprozesse
  • Kaufmotive
  • Risiken
  • Erwartungen

Dadurch entstehen relevantere Inhalte und bessere Kundenerlebnisse.

Personalisierung entlang der Kaufentscheidung

Moderne Käufer erwarten dieselbe Relevanz, die sie von Plattformen wie Amazon, Netflix oder Spotify gewohnt sind. Unternehmen müssen deshalb Inhalte, Kommunikation und Prozesse personalisieren. Personalisierung bedeutet nicht, den Namen in eine E-Mail einzufügen. Personalisierung bedeutet, Menschen in ihrer jeweiligen Situation zu unterstützen.

Die Wasserloch-Strategie®

Menschen suchen Informationen nicht zufällig. Sie bewegen sich an bestimmten digitalen Orten. Die Wasserloch-Strategie® identifiziert diese Orte und sorgt dafür, dass relevante Inhalte dort sichtbar werden. Dadurch entsteht Aufmerksamkeit genau dort, wo potenzielle Kunden nach Orientierung suchen.

Lead Management als Entwicklungsprozess

Leads entstehen nicht automatisch aus Formularen. Leads entwickeln sich.

Lead Management unterstützt diesen Prozess durch:

Das Ziel besteht darin, Kaufbereitschaft systematisch aufzubauen.

Marketing Automation in der Revenue Engine

Marketing Automation hilft dabei, relevante Informationen zum richtigen Zeitpunkt bereitzustellen.

Beispiele:

  • Nurturing-Strecken
  • Event-Kommunikation
  • Onboarding
  • Segmentierung
  • Personalisierung

Marketing Automation ersetzt dabei keine Beziehungen. Sie unterstützt Beziehungen.

Die Rolle des Vertriebs

Der Vertrieb begleitet Interessenten in den späteren Phasen des Empathischen Funnels. Dabei geht es nicht nur um Produkte.

Es geht um:

  • Vertrauen
  • Orientierung
  • Entscheidungsunterstützung
  • Buying Center
  • Entscheidungsprozesse

Der moderne Vertrieb ist Teil der Revenue Engine. Nicht ihr Endpunkt.

Service Automation und Customer Success

Die Revenue Engine endet nicht mit dem Abschluss.

Nach dem Kauf entstehen neue Chancen:

  • Kundenerfolg
  • Kundenbindung
  • Vertragsverlängerungen
  • Cross Selling
  • Up Selling

Service Automation und Customer Success sorgen dafür, dass Kunden langfristig erfolgreich bleiben.

Bestandskundenmanagement

Viele Unternehmen investieren mehr in Neukunden als in bestehende Kunden. Dabei liegt ein erheblicher Teil des Umsatzpotenzials im Bestand.

Bestandskundenmanagement hilft dabei:

  • Beziehungen auszubauen
  • zusätzliche Potenziale zu erkennen
  • Kundenzufriedenheit zu erhöhen
  • Abwanderung zu reduzieren

 

Infografik zur Kundenentwicklungs-Pyramide im B2B. Die Grafik zeigt die Entwicklung von Kundenbindung über Kundenzufriedenheit und Customer Success bis hin zu Kundenwachstum sowie Empfehlungen und Advocacy.
Die Kundenentwicklungs-Pyramide visualisiert die vier Reifegrade erfolgreicher Kundenentwicklung. Sie zeigt, wie Unternehmen Kundenbindung, Kundenzufriedenheit, Customer Success und Kundenwachstum systematisch fördern können.

Künstliche Intelligenz in der Revenue Engine

KI unterstützt Unternehmen entlang der gesamten Revenue Engine.

Marketing

  • Content-Erstellung
  • Segmentierung
  • Personalisierung

Vertrieb

  • Lead Priorisierung
  • Kaufsignale
  • Opportunity Management

Service

  • Predictive Service
  • Wissensmanagement
  • Customer Support

Bestandskunden

  • Churn-Prognosen
  • Cross-Selling-Potenziale
  • Next Best Action

KI ersetzt keine Strategie. Sie unterstützt bessere Entscheidungen.

 

 

 

Revenue Engine und Talent Engine

Die Prinzipien erfolgreicher Kundengewinnung lassen sich auf Recruiting übertragen.

Deshalb ergänzt die Talent Engine die Revenue Engine.

Beide Systeme basieren auf:

  • Personas
  • Journeys
  • Nurturing
  • Automation
  • Psychologie
  • Personalisierung

Die Revenue Engine gewinnt Kunden. Die Talent Engine gewinnt Mitarbeitende.

Das Revenue Engine Flywheel

Warum nachhaltiges Wachstum nicht beim Abschluss endet

Viele Unternehmen betrachten Marketing und Vertrieb noch immer als klassischen Funnel. Der Funnel beginnt mit Aufmerksamkeit und endet mit dem Abschluss. Doch genau hier liegt eine der größten Wachstumsbremsen. Denn der eigentliche Wert eines Kunden entsteht häufig erst nach dem Kauf.

Die Revenue Engine verfolgt deshalb einen anderen Ansatz:

  • Der Abschluss ist nicht das Ende des Prozesses.
  • Der Abschluss ist der Beginn des Flywheels.

Erfolgreiche Unternehmen entwickeln ihre Kunden kontinuierlich weiter. Sie unterstützen die Implementierung. Sie fördern den Kundenerfolg. Sie identifizieren neue Potenziale. Sie gewinnen Empfehlungen. Und sie nutzen diese Erfahrungen, um neue Nachfrage zu erzeugen. Dadurch entsteht ein sich selbst verstärkender Wachstumskreislauf.

 

 

 

 

Die sechs Beschleuniger des Revenue Engine Flywheels

1. Nachfrage entwickeln

Demand Generation schafft Aufmerksamkeit, Interesse und Vertrauen. Potenzielle Kunden erkennen Herausforderungen und beginnen sich mit Lösungen auseinanderzusetzen.

2. Vertrauen aufbauen

Durch relevante Inhalte, Nurturing und Thought Leadership entsteht Vertrauen. Kaufentscheidungen werden vorbereitet.

3. Kaufentscheidungen begleiten

Lead Management, CRM und Vertrieb helfen dabei, Interessenten erfolgreich durch komplexe Entscheidungsprozesse zu führen.

4. Kundenerfolg ermöglichen

Nach dem Abschluss beginnt die eigentliche Arbeit. Implementierung, Onboarding und Customer Success sorgen dafür, dass Kunden schnell erste Erfolge erzielen.

5. Kundenwert entwickeln

Zufriedene Kunden werden zu langfristigen Partnern. Repeat Selling, Up Selling und Cross Selling erhöhen den Customer Lifetime Value.

6. Empfehlungen erzeugen

Erfolgreiche Kunden empfehlen weiter. Sie werden zu Referenzkunden, Fürsprechern und Multiplikatoren. Dadurch entsteht neue Nachfrage und das Flywheel beginnt erneut.

Das Flywheel schließt den Empathischen Funnel

Im Empathischen Funnel endet der klassische Kaufprozess bei:

ABS – Abschluss

Die Revenue Engine denkt jedoch weiter. Nach dem Abschluss folgen:

IMP – Implementieren

Der Kunde realisiert den Nutzen der Lösung.

RUC – Repeat-, Up- und Cross-Selling

Die Kundenbeziehung entwickelt sich weiter.

Empfehlungen und Advocacy

Aus erfolgreichen Kunden werden Botschafter. Diese Empfehlungen erzeugen wiederum neue Aufmerksamkeit und Nachfrage.

Das Flywheel verbindet dadurch Bestandskundenmanagement, Customer Success und Demand Generation zu einem geschlossenen Wachstumssystem.

 

Vom Funnel zum Flywheel

Der klassische Funnel betrachtet Kunden als Ergebnis. Die Revenue Engine betrachtet Kunden als Ausgangspunkt für weiteres Wachstum. Deshalb endet die Revenue Engine nicht mit dem Verkauf. Sie beginnt dort erst richtig. Denn nachhaltiges Wachstum entsteht nicht allein durch neue Kunden. Nachhaltiges Wachstum entsteht durch erfolgreiche Kunden.

Für welche Unternehmen eignet sich eine Revenue Engine?

Besonders profitieren:

  • Maschinenbau
  • Industrie 
  • IT-Unternehmen
  • Softwareanbieter
  • Medizintechnik
  • technische Dienstleister
  • Beratungen

Kurz gesagt: Alle Unternehmen mit komplexen Kaufentscheidungen und langfristigen Kundenbeziehungen.

Fazit

Die Revenue Engine verbindet Marketing, Vertrieb, Service, Psychologie, Personalisierung und Künstliche Intelligenz zu einem integrierten Wachstumssystem. Sie ersetzt isolierte Maßnahmen durch ein gemeinsames Verständnis von Kaufentscheidungen. Unternehmen gewinnen dadurch nicht nur mehr Kunden. Sie gewinnen die richtigen Kunden und entwickeln diese langfristig weiter.

Ihr nächster Schritt

Wie leistungsfähig ist Ihre Revenue Engine?

Gemeinsam analysieren wir:

und entwickeln daraus eine Revenue Engine, die nachhaltiges Wachstum unterstützt.

FAQs – Revenue Engine im B2B

Was ist eine Revenue Engine?

Eine Revenue Engine ist ein integriertes System zur Gewinnung, Entwicklung und Bindung von Kunden. Sie verbindet Marketing, Vertrieb, Service, Customer Success und Bestandskundenmanagement zu einem gemeinsamen Wachstumsprozess.

Was ist der Unterschied zwischen einer Revenue Engine und einem Sales Funnel?

Ein klassischer Sales Funnel endet häufig mit dem Kaufabschluss. Eine Revenue Engine begleitet Kunden darüber hinaus und berücksichtigt auch Implementierung, Customer Success, Bestandskundenentwicklung, Up-Selling, Cross-Selling und Empfehlungen.

Warum reicht ein klassischer Vertriebstrichter heute nicht mehr aus?

Moderne Kaufentscheidungen sind komplexer geworden. Kunden informieren sich selbstständig, beziehen mehrere Personen ein und erwarten auch nach dem Kauf eine professionelle Betreuung. Deshalb muss Wachstum ganzheitlich betrachtet werden.

Was ist ein Revenue Flywheel?

Ein Revenue Flywheel beschreibt Wachstum als Kreislauf. Zufriedene Kunden erzeugen neue Empfehlungen, zusätzliche Umsätze und langfristige Kundenbeziehungen. Dadurch entsteht nachhaltiges Wachstum.

Welche Rolle spielt Marketing in der Revenue Engine?

Marketing unterstützt Interessenten entlang ihrer Kaufentscheidung durch Inhalte, Lead Management, Personalisierung und Marketing Automation.

Welche Rolle spielt Vertrieb in der Revenue Engine?

Der Vertrieb begleitet Interessenten bei der Bewertung von Lösungen, dem Aufbau von Vertrauen und der Entscheidungsfindung innerhalb des Buying Centers.

Welche Rolle spielt Service in der Revenue Engine?

Service unterstützt Kunden nach dem Kauf, fördert Kundenerfolg und identifiziert Potenziale für Vertragsverlängerungen, Cross-Selling und Up-Selling.

Warum ist Customer Success Teil der Revenue Engine?

Customer Success sorgt dafür, dass Kunden ihre Ziele erreichen. Erfolgreiche Kunden bleiben länger, kaufen häufiger und empfehlen Unternehmen weiter.

Was ist der Empathische Funnel?

Der Empathische Funnel beschreibt die psychologischen und organisatorischen Phasen einer Kaufentscheidung – von der Problemerkennung bis zum Repeat-, Up- und Cross-Selling.

Warum ist der Empathische Funnel® wichtig?

Er hilft Unternehmen dabei, Kunden besser zu verstehen und Inhalte, Kommunikation sowie Vertriebsaktivitäten an der tatsächlichen Entscheidungsreise auszurichten.

Welche Rolle spielen Buyer Personas?

Buyer Personas helfen Unternehmen dabei, Ziele, Herausforderungen, Informationsverhalten und Kaufmotive ihrer Zielgruppen besser zu verstehen.

Warum ist Psychologie wichtig für die Revenue Engine?

Kaufentscheidungen werden von Menschen getroffen. Vertrauen, Sicherheit, Erfahrungen und Wahrnehmungen beeinflussen Entscheidungen oft stärker als technische Produktmerkmale.

Welche psychologischen Faktoren beeinflussen Kaufentscheidungen?

Typische Einflussfaktoren sind:

  • Vertrauen
  • Verlustaversion
  • soziale Bewährtheit
  • Gewohnheiten
  • Status-quo-Denken
  • Risikoempfinden
  • persönliche Erfahrungen
Welche Rolle spielt Personalisierung?

Personalisierung hilft dabei, Informationen, Inhalte und Kommunikation an die jeweilige Situation eines Interessenten anzupassen.

Was ist die Wasserloch-Strategie®?

Die Wasserloch-Strategie® identifiziert die Orte, an denen sich potenzielle Kunden informieren, und sorgt dafür, dass relevante Inhalte genau dort sichtbar werden.

Was ist Lead Management?

Lead Management beschreibt die systematische Entwicklung von Interessenten bis zur Kaufbereitschaft.

Welche Rolle spielt Marketing Automation?

Marketing Automation unterstützt Unternehmen dabei, Inhalte, Kommunikation und Prozesse effizient und personalisiert zu gestalten.

Welche Rolle spielt KI in der Revenue Engine?

Künstliche Intelligenz unterstützt Marketing, Vertrieb, Service und Bestandskundenmanagement durch Analyse, Personalisierung und Automatisierung.

Kann KI Vertrieb und Marketing ersetzen?

Nein. KI unterstützt Menschen bei Entscheidungen, ersetzt jedoch nicht Empathie, Erfahrung und strategisches Denken.

Welche Aufgaben übernimmt KI im Marketing?
  • Content-Erstellung
  • Segmentierung
  • Personalisierung
  • Lead Scoring
  • Kampagnenoptimierung
Welche Aufgaben übernimmt KI im Vertrieb?
  • Lead-Priorisierung
  • Kaufsignal-Erkennung
  • Opportunity-Management
  • Forecasting
Welche Aufgaben übernimmt KI im Service?
  • Wissensmanagement
  • Chatbots
  • Predictive Service
  • Ticketpriorisierung
Welche Rolle spielt das Buying Center?

Im B2B treffen mehrere Personen Entscheidungen. Die Revenue Engine berücksichtigt die unterschiedlichen Interessen und Anforderungen aller Beteiligten.

Warum ist Bestandskundenmanagement wichtig?

Ein großer Teil des Umsatzpotenzials entsteht nach dem ersten Auftrag. Bestandskunden bieten Chancen für Erweiterungen, Zusatzleistungen und langfristige Partnerschaften.

Was ist Service Automation?

Service Automation nutzt digitale Prozesse und KI, um Kundenservice effizienter und relevanter zu gestalten.

Wie unterstützt Service Automation die Revenue Engine?

Sie verbessert Kundenerfolg, erhöht die Kundenzufriedenheit und schafft die Grundlage für zusätzliche Umsatzpotenziale.

Was ist der Unterschied zwischen Revenue Engine und Marketing Automation?

Marketing Automation ist ein Werkzeug innerhalb der Revenue Engine. Die Revenue Engine umfasst den gesamten Prozess von Marketing über Vertrieb bis Service und Bestandskundenentwicklung.

Was ist der Unterschied zwischen Revenue Engine und CRM?

Ein CRM-System speichert Informationen. Die Revenue Engine definiert, wie diese Informationen genutzt werden, um Wachstum zu erzeugen.

Für welche Unternehmen eignet sich eine Revenue Engine?

Besonders profitieren:

  • Maschinenbau
  • Industrie
  • Medizintechnik
  • IT-Unternehmen
  • Softwareanbieter
  • technische Dienstleister
  • Beratungen
Wie beginnt man mit dem Aufbau einer Revenue Engine?

Der erste Schritt besteht darin, Buyer Personas, Customer Journeys und bestehende Prozesse zu analysieren. Darauf aufbauend werden Marketing, Vertrieb und Service integriert.

Wie misst man den Erfolg einer Revenue Engine?

Typische Kennzahlen sind:

  • Umsatzwachstum
  • Conversion Rates
  • Customer Lifetime Value
  • Kundenzufriedenheit
  • Churn Rate
  • Up-Selling-Umsatz
  • Cross-Selling-Umsatz
  • Lead-to-Revenue-Quote
Wie hängt die Revenue Engine mit der Talent Engine zusammen?

Beide Systeme basieren auf ähnlichen Prinzipien:

  • Personas
  • Journeys
  • Nurturing
  • Automation
  • Psychologie
  • Personalisierung

Die Revenue Engine gewinnt Kunden, die Talent Engine gewinnt Mitarbeitende.

Was ist das Ziel einer Revenue Engine?

Das Ziel besteht darin, Marketing, Vertrieb, Service und Kundenentwicklung zu einem integrierten System zu verbinden, das nachhaltiges Wachstum erzeugt.

Warum wird die Revenue Engine für Unternehmen immer wichtiger?

Weil Kaufentscheidungen komplexer werden, Kunden höhere Erwartungen haben und nachhaltiges Wachstum nur entsteht, wenn Marketing, Vertrieb, Service und Bestandskundenmanagement gemeinsam arbeiten.

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strike2 bietet Strategieberatung für die Digitalisierung im Marketing und Vertrieb und hilft Unternehmen das Potenzial der Digitalisierung für ihre Vermarktung zu nutzen. Wir beraten und unterstützen Sie bei der Implementierung und Umsetzung von Lead Management und Marketing-Automation.

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