Viele Unternehmen investieren erhebliche Budgets in Marketing, Leadgenerierung und Vertrieb.
Dennoch erleben Marketing und Vertrieb häufig dieselbe Situation:
Marketing generiert Leads.
Der Vertrieb erhält diese Leads.
Doch die Gespräche führen nicht zum gewünschten Ergebnis.
Die Ursache liegt häufig nicht in der Qualität der Leads.
Die Ursache liegt im falschen Zeitpunkt. Genau dieses Phänomen beschreibt der Grüner-Bananen-Effekt®.
Der Grüner-Bananen-Effekt® beschreibt die Situation, in der potenzielle Kunden zu früh an den Vertrieb übergeben werden.
Die Leads besitzen zwar Interesse an einem Thema, sind jedoch noch nicht ausreichend informiert oder entscheidungsbereit.
Die Folge:
Der Fehler liegt dabei nicht im Lead. Der Lead ist lediglich noch nicht reif.
Was passiert, wenn man eine grüne Banane schält und hineinbeißt?
Die meisten Menschen werden nicht begeistert sein.
Die Banane schmeckt nicht besonders gut.
Ist die Banane schlecht? Nein Sie ist lediglich noch nicht reif. Mit etwas Zeit verändert sich das. Die Banane wird gelb. Sie entwickelt Aroma. Sie wird genießbar.
Mit Leads verhält es sich ähnlich. Nicht jeder Interessent ist sofort bereit für ein Vertriebsgespräch. Viele Kontakte benötigen zunächst Informationen, Orientierung und Vertrauen.
Früher war der Vertrieb häufig die wichtigste Informationsquelle.
Heute informieren sich potenzielle Kunden zunächst selbstständig.
Sie:
Oft haben Interessenten bereits einen großen Teil ihres Entscheidungsprozesses durchlaufen, bevor sie erstmals mit einem Anbieter sprechen. Gleichzeitig befinden sich viele Kontakte noch in einer frühen Informationsphase. Genau hier entsteht der Grüner-Bananen-Effekt®.
Die Antwort auf den Grüner-Bananen-Effekt® lautet Lead Nurturing.
Lead Nurturing beschreibt die systematische Entwicklung von Interessenten entlang ihrer Customer Journey.
Ziel ist nicht der schnelle Abschluss.
Ziel ist die Entwicklung von Kaufbereitschaft.
Typische Nurturing-Inhalte sind:
Diese Inhalte helfen Interessenten dabei, ihre Situation besser zu verstehen und die richtige Entscheidung vorzubereiten.
Im Schuster-Modell® nimmt der Grüner-Bananen-Effekt® eine zentrale Rolle ein.
Er erklärt, warum Sichtbarkeit alleine nicht ausreicht.
Zwischen Interesse und Kaufbereitschaft liegt häufig ein längerer Entwicklungsprozess.
Deshalb verbindet das Schuster-Modell®:
zu einem integrierten System.
Viele Unternehmen messen ihren Erfolg anhand der Anzahl generierter Leads.
Für den Vertrieb ist jedoch eine andere Kennzahl entscheidend:
Die Vertriebsreife.
Ein vertriebsreifer Lead besitzt typischerweise:
Nicht die Menge entscheidet. Die Reife entscheidet.
Der Effekt betrifft nicht nur Neukunden. Auch Bestandskunden durchlaufen Reifeprozesse. Cross-Selling-, Up-Selling- und Repeat-Selling-Potenziale entstehen häufig lange bevor konkrete Kaufabsichten sichtbar werden. Unternehmen, die diese Signale frühzeitig erkennen und Kunden systematisch begleiten, erzielen deutlich bessere Ergebnisse.
Künstliche Intelligenz verändert die Art, wie Menschen Informationen suchen.
Interessenten recherchieren heute häufig über:
Dadurch verschiebt sich ein großer Teil des Kaufprozesses in die digitale Selbstrecherche. Der Grüner-Bananen-Effekt® wird dadurch nicht kleiner. Er wird größer. Die Fähigkeit, Kaufbereitschaft zu erkennen und systematisch zu entwickeln, wird zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil.
Der Grüner-Bananen-Effekt® beschreibt eines der wichtigsten Prinzipien moderner B2B-Vermarktung:
Nicht jeder Lead ist sofort bereit für den Vertrieb.
Erfolgreiche Unternehmen verstehen den Entscheidungsprozess ihrer Kunden und begleiten ihn mit relevanten Informationen, Vertrauen und Nurturing.
Der Vertrieb kommt genau dann ins Spiel, wenn der Kunde bereit dafür ist. Dann ist die Banane reif.

Der Grüner-Bananen-Effekt® beschreibt die Situation, in der Leads zu früh an den Vertrieb übergeben werden und noch nicht ausreichend informiert oder kaufbereit sind.
Viele Interessenten befinden sich noch in einer frühen Recherche- und Informationsphase und sind noch nicht bereit für ein persönliches Vertriebsgespräch.
Durch Buyer Personas, Customer Journey Analysen, Lead Nurturing und Marketing Automation können Leads systematisch entwickelt werden.
Lead Nurturing begleitet Interessenten mit relevanten Informationen bis zur Vertriebsreife.
Wenn ein konkretes Problem, Interesse an einer Lösung und die Bereitschaft zu einem Gespräch vorhanden sind.
Er erklärt die notwendige Entwicklungsphase zwischen Sichtbarkeit, Interesse und Kaufbereitschaft und bildet damit eine wichtige Grundlage moderner Revenue Engines.
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